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			<title>Dürr Newsfeed</title>
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			<description>Dürr Newsfeed</description>
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				<copyright>Dürr</copyright>
			
			<pubDate>Wed, 24 Jun 2026 23:05:04 +0200</pubDate>
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						<pubDate>Thu, 18 Jun 2026 09:13:00 +0200</pubDate>
						<title>Dürr realisiert CO₂-effiziente Lackieranlage mit werksübergreifender Systemintegration </title>
						<link>https://www.durr-durr.sbs/de/media/news/news-detail/view/duerr-implementing-a-co2-efficient-paint-shop-with-cross-plant-system-integration-133293</link>
						<description>Bietigheim-Bissingen, 18. Juni 2026 – Dürr baut für Volkswagen Autoeuropa eine schlüsselfertige Lackieranlage und realisiert parallel eine umfassende Softwarelösung. Das Projekt kombiniert modernste Applikations- und Trocknungstechnik für maximale CO₂-Reduktion mit einer innovativen SCADA-Integration, die drei separate Lackieranlagen in einem einheitlichen System verbindet.</description>
						<content:encoded><![CDATA[<p>955 Autos täglich, insgesamt 236.100 im Jahr 2024, liefen bei Volkswagen Autoeuropa vom Band. Das Werk im portugiesischen Palmela rüstet sich aktuell für künftige Modelleinführungen mit einer zusätzlichen Lackieranlage und moderner Software zur Prozessoptimierung.</p>
<p><strong>Ressourcenschonende Lackierung mit EcoBell4 Pro</strong><br>Im Klarlackprozess setzt Volkswagen Autoeuropa auf die <strong>Eco</strong>Bell4 Pro Hu mit 2x2K-Technologie. Die 2x2K Variante wurde bewusst gewählt, um mit einem Applikator sowohl glänzenden als auch matten Klarlack applizieren zu können und dabei die Spülmittelverluste beim Produktwechsel auf ein Minimum zu reduzieren. Der Hochrotationszerstäuber arbeitet nach dem von Dürr entwickelten „High Transfer Efficiency“-Prinzip (HTE) und erreicht Auftragswirkungsgrade von bis zu 90 Prozent. Die HTE-optimierten Parameter sowie das spezielle Glockenteller- und Lenkluftringsystem ermöglichen eine reduzierte Drehzahl, einen verringerten Lackierabstand und 30 Prozent weniger Lenkluft. Dadurch sinkt der Klarlackverbrauch pro Karosserie. Gleichzeitig reduziert der geringere Overspray den Energiebedarf für die Luftaufbereitung.</p>
<p><strong>Intelligente Trocknung mit geringerem Energiebedarf</strong><br>Die Karosserietrocknung übernimmt ein elektrisch beheizter <strong>Eco</strong>SmartCure. Der Durchlauftrockner mit Stop-and-Go-Betrieb erwärmt insbesondere Elektrofahrzeuge zielgerichtet und senkt den Energieverbrauch durch eine bedarfsgerechte Temperaturregelung. Das Ergebnis: kürzere Trocknungszeiten, weniger CO<sub>2</sub>-Ausstoß.</p>
<p><strong>Zentrales SCADA-System für drei Lackieranlagen</strong><br>Parallel zur Anlagentechnik implementiert Dürr eine moderne, zukunftsweisende Software-Architektur: <strong>DXQ</strong>control vernetzt die neue Lackieranlage sowie zwei bestehende Gebäude – die Hauptlackierung und die separate Bicolor-Anlage für Dachlackierungen – in einer gemeinsamen SCADA-Umgebung. Die Integration ist anspruchsvoll, da sie sowohl die Migration von Drittanbietersoftware als auch das Upgrade einer veralteten Systemversion auf die aktuelle <strong>DXQ</strong>control-Generation umfasst. „Wir bringen mit der werksübergreifenden Softwarelösung drei eigenständige Lackieranlagen mit unterschiedlichen technologischen Ausgangssituationen zusammen – das ist hochkomplex", sagt Felix Losch, Senior Manager Digital Products bei Dürr. „Aber genau diese Integration bringt dem Kunden den größten Mehrwert: Ein System statt drei, eine Bedienoberfläche statt mehrerer, volle Transparenz über alle Prozesse. Das spart nicht nur Kosten, sondern macht die Produktion deutlich flexibler und effizienter."&nbsp;</p>
<p><strong>Präzise Planung für den Modellanlauf</strong><br>Das Turnkey-Projekt umfasst zudem eine Offline-Messzelle, den Farbmischraum sowie Arbeitsbühnen und interne Fördertechnik. Dürr übernimmt als Generalunternehmer die Koordination aller Gewerke. „Der Start der Lackieranlage hängt mit der Markteinführung eines neuen Modells zusammen. Das verlangt eine präzise Planung und enge Abstimmung über alle Bauabschnitte hinweg", erklärt Marcus Treppschuh, Senior Vice President Sales &amp; Marketing bei Dürr. „Mit unserer Erfahrung aus zahlreichen Turnkey-Projekten setzen wir das zuverlässig um und liefern Volkswagen Autoeuropa eine Anlage, die technologisch und ökologisch Maßstäbe setzt." Das Projekt läuft in drei Phasen bis Mitte 2027.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
						
							
								<category>Paint shop &amp; Application technology</category>
							
								<category>Nachhaltigkeit</category>
							
						
						
							
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						<pubDate>Tue, 19 May 2026 15:21:00 +0200</pubDate>
						<title>Energieflexible Trocknung: Dürr stellt Qflex-Technologie vor</title>
						<link>https://www.durr-durr.sbs/de/media/news/news-detail/view/energy-flexible-drying-duerr-introduces-qflex-technology-128204</link>
						<description>Bietigheim-Bissingen, 19. Mai 2026 – Trockner in der automobilen Lackierung sind bislang stets auf eine spezifische Beheizungsart ausgelegt. Schwankende Energiepreise, unsichere Verfügbarkeiten und ambitionierte CO₂-Ziele erhöhen den Druck, diese Systeme flexibler auszulegen. Dürr stellt mit der Qflex-Technologie ein neues Konzept vor, das eine vollständige Entkopplung aller Trockner von der Wärmequelle ermöglicht. Dadurch können Automobilhersteller verschiedene Energiearten nutzen oder später von einer zur anderen wechseln, ohne bauliche Änderungen am Trockner vornehmen zu müssen.</description>
						<content:encoded><![CDATA[<p>Dürr rüstet sein Trocknerportfolio vollständig mit zentraler Beheizungstechnik aus und konzentriert sich künftig auf zwei energieflexible Systeme: den <strong>Eco</strong>InCure und den <strong>Eco</strong>SmartCure mit Qflex-Technologie. Ob Erdgas, elektrische Energie oder zukünftig mit Wasserstoff – der variabel arbeitende Heizkreislauf der Trockner lässt sich mit allen relevanten Wärmequellen betreiben. Durch diese Energieflexibilität ist der Anlagenbetreiber nicht mehr an eine spezifische Energieart gebunden, die sich durch die Wahl des Trocknertyps ergibt.</p>
<p>„Niemand kann heute vorhersehen, welche Energieform morgen uneingeschränkt und kostengünstig zur Verfügung steht“, erklärt Dr. Heiko Dieter, Produktmanager bei Dürr, die Vorteile des neuen Konzepts. „Fällt etwa Gas kurzfristig weg, drohen hohe Kosten oder gar Produktionsunterbrechungen. Energieflexible Trockner gewährleisten dann eine alternative Versorgung: Ist eine Energiequelle nicht wirtschaftlich, können Betreiber mit geringem Aufwand auf eine andere umstellen – ohne Eingriff in die bauliche Substanz des Trockners. Die Wahl eines hybriden Systems ermöglicht es zudem, je nach Tageszeit automatisch auf die jeweils günstigste Energiequelle umzuschalten.“&nbsp;</p>
<p><strong>Qflex-Technologie als technologische Grundlage</strong><br>Kern des Konzepts ist ein zentrales Beheizungsmodul, das die Wärme für die Karosserietrocknung erzeugt und mittels einem Heizkreislauf bedarfsgerecht in die einzelnen Zonen einspeist. Das separate Beheizungsmodul kann mit Gas oder elektrisch betrieben werden. Möchte ein Betreiber die Energieform zu einem späteren Zeitpunkt wechseln – etwa, weil er eine eigene Solaranlage errichtet – bleibt der Trockner bei der Umstellung unverändert; angepasst wird ausschließlich das Beheizungsmodul. Auch innovative Zukunftstechnologien wie elektrische Hochtemperaturspeicher zur zeitlichen Entkopplung von erneuerbarer Energieerzeugung und -nutzung können mit der Qflex-Technologie einfach integriert werden.</p>
<p><strong>Zwei Trockner für zwei Anwendungsprofile</strong><br>Der weltweit in mehr als 30 Lackieranlagen bewährte Quertrockner <strong>Eco</strong>InCure erfüllt höchste Anforderungen an Aufheizdynamik, Prozesssicherheit und Lackqualität. Der <strong>Eco</strong>SmartCure ist eine Neuentwicklung in klassischer Längsfahrweise. Das Innovative: Er kombiniert das zentrale Heizungskonzept mit dem Stop-and-Go-Prinzip, bei dem die Karosserie definierte Stillstandsphasen durchläuft. Im Vergleich zu konventionellen Trocknern ermöglicht diese Fahrweise eine deutlich präzisere Temperaturführung: Die Karosserie wird gezielt dort erwärmt, wo es erforderlich ist, statt sie großflächig mit Luft zu beaufschlagen. Das reduziert thermische Spannungen, insbesondere bei massiven Bauteilen wie zum Beispiel Schwellern von Elektrofahrzeugen, und verbessert die Lackqualität.&nbsp;</p>
<p><strong>Kompakte Bauweise für Neubau und Bestandsmodernisierung</strong><br>Beide Trockner sind kompakte Ein-Ebenen-Systeme, die keine zusätzliche Aggregatebene benötigen. Durch ihren geringen Platzbedarf können sie gut in bestehende Gebäude integriert werden. Auch für Modernisierungen im Brownfield sind <strong>Eco</strong>InCure und <strong>Eco</strong>SmartCure damit eine wirtschaftlich vorteilhafte Lösung – sowohl im CAPEX als auch im OPEX.</p>
<p>Der <strong>Eco</strong>SmartCure wird derzeit für den industriellen Einsatz erprobt. „Das hohe Kundeninteresse und zwei bereits laufende Projekte bestätigen uns, dass wir mit dieser Neuentwicklung einen Nerv getroffen haben“, stellt Dieter fest. „Energieflexibilität ist keine Zukunftsmusik mehr. Die Qflex-Technologie in unseren Trocknern bietet heute eine Lösung, um auf volatile Energiemärkte und veränderte Rahmenbedingungen in der Automobilproduktion flexibel zu reagieren.“</p>]]></content:encoded>
						
							
								<category>Products &amp; Solutions</category>
							
						
						
							
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						<pubDate>Tue, 05 May 2026 10:00:00 +0200</pubDate>
						<title>EcoRP4 mit optimierter Armgeometrie für alle Lackieraufgaben</title>
						<link>https://www.durr-durr.sbs/de/media/news/news-detail/view/ecorp4-with-optimized-arm-geometry-for-all-painting-tasks-124912</link>
						<description>Bietigheim-Bissingen, 5. Mai 2026 – Mit dem EcoRP4 stellt Dürr eine neue Robotergeneration für die Karosserielackierung vor. Der kompakte Lackierroboter besitzt eine asymmetrische Architektur, die dem Applikator einen besseren Zugang zur Karosserie ermöglicht, so dass er auch schwer zugängliche Innenbereiche sicher erreicht. Eine reduzierte Bauteilzahl senkt zudem Wartungsaufwand und Kosten – ein Vorteil insbesondere für Automobilhersteller mit hohen Produktionsstückzahlen.</description>
						<content:encoded><![CDATA[<p>Weltweit hat Dürr seit 1998 nahezu 20.000 Lackierroboter der Ecopaint Robot Familie ausgeliefert. Das jüngste Familienmitglied, der EcoRP4, wurde als Nachfolger des sechsachsigen Roboters <strong>Eco</strong>RP E/L x33iC entwickelt und ist insbesondere für Lackierlinien mit hohen Stückzahlen und standardisierten Applikationen ausgelegt. Unterschiedliche Ausführungen ermöglichen die flexible Integration in die Lackiereranlage: von der Bodenmontage über die Tower-Installation bis zum Einsatz auf sogenannten linearen Verfahrschienen.</p>
<p>„Mit der vierten Generation haben wir den Roboter konsequent auf Wirtschaftlichkeit ausgelegt. Weniger Bauteile, eine vereinfachte Mechanik und ein wartungsfreundliches Design senken die Lebenszykluskosten gegenüber der Vorgängergeneration bei unveränderter Prozesstechnik“, sagt Andreas Bokermann, Produktmanager bei Dürr.</p>
<p><strong>Asymmetrie rückt Applikator näher an den Innenraum&nbsp;</strong><br>Ein zentrales Konstruktionsmerkmal des <strong>Eco</strong>RP4 ist die asymmetrische Architektur des Roboterarms. Der Tool Center Point (TCP), also der Mittelpunkt des Applikators, ist seitlich um mehr als 200 Millimeter gegenüber der Hauptachse versetzt. Dadurch vergrößert sich der Abstand zwischen der Störkontur des Roboterarms und der Karosserie. Der Applikator erreicht so auch schwer zugängliche Bereiche wie Türfalze, Scharniere und Übergangszonen deutlich einfacher. Für den Einsatz auf beiden Karosserieseiten bietet Dürr den neuen Roboter in gespiegelten Varianten an.</p>
<p><strong>Schlanke Bauform, hohe Effizienz</strong><br>Ergänzend zur asymmetrischen Armgeometrie ist der Arm 1 des <strong>Eco</strong>RP4 kompakter ausgeführt. Die reduzierte Bauform verringert den Platzbedarf im Arbeitsbereich und schafft mehr Bewegungsraum nahe der Karosserie. Arm 2 trägt weiterhin Applikator, Farbwechsler und Dosierpumpen in unmittelbarer Nähe zur Lackaustrittsstelle. Entsprechend kurz bleiben die Schlauchwege. Dies ermöglicht schnelle Ventilschaltzeiten und minimiert bei Farbwechseln die Farb- und Spülmittelverluste.</p>
<p><strong>Leichterer Zugang zur Prozesstechnik&nbsp;</strong><br>Wie bei den Vorgängergenerationen ist der Großteil der Prozesssteuerung des <strong>Eco</strong>RP4 im Arm 1 integriert – ein charakteristisches Merkmal der Lackierroboter von Dürr. Im Zuge der Neukonstruktion wurde das Gehäusekonzept überarbeitet. Dadurch lassen sich nun alle für den Prozess benötigten Komponenten in Arm 1 integrieren – mit minimalem Abstand zum Zerstäuber, um eine maximale Effizienz zu erreichen. Arm 1 verfügt zudem über eine durchgehende, seitlich zugängliche Abdeckung. „Bei der Neukonstruktion haben wir großen Wert auf einen einfacheren Zugang zur Prozesstechnik gelegt. Jetzt erleichtern weniger Abdeckungen und eine seitlich zugängliche Bauweise die Wartung und verkürzen die Servicezeiten deutlich“, erklärt Bokermann.</p>
<p><strong>Vereinfachte Antriebstechnik reduziert Wartungsaufwand</strong><br>Des Weiteren wurden die Antriebseinheiten von Achse 2 und Achse 3 konstruktiv vereinfacht. Statt eines Winkelgetriebes mit Vorgelege sitzt das Antriebszahnrad des jeweiligen Motors nun direkt auf der Motorwelle. Durch den Wegfall zusätzlicher Getriebestufen reduzieren sich sowohl die Anzahl der Bauteile als auch der Verschleiß und der Wartungsaufwand – ein weiterer Beitrag zur gesteigerten Wirtschaftlichkeit der neuen Generation.</p>
<p>Der <strong>Eco</strong>RP4 unterstützt ebenfalls den HTE Prozess und kann mit der aktuellen Applikationstechnik von Dürr in unterschiedlichsten Kombinationen ausgestattet werden. Die Markteinführung ist für das Jahr 2027 vorgesehen.<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
						
							
								<category>Paint shop &amp; Application technology</category>
							
						
						
							
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						<pubDate>Tue, 21 Apr 2026 10:00:00 +0200</pubDate>
						<title>RoDip Eᶻᵞ erweitert Spielräume in der Anlagenplanung</title>
						<link>https://www.durr-durr.sbs/de/media/news/news-detail/view/rodip-ezy-increases-flexibility-in-plant-planning-124927</link>
						<description>Bietigheim-Bissingen, 21. April 2026 – Kurvenfähig, flexibel einsetzbar und technisch vereinfacht: Dürr hat sein elektrisches Rotationstauchverfahren RoDip weiterentwickelt. Der Name der jüngsten Generation „Eᶻᵞ“ – abgeleitet von „easy“ und dem zykloidgetriebenen Drehantrieb.</description>
						<content:encoded><![CDATA[<p>RoDip E<sup>zy</sup> ersetzt RoDip E, bleibt jedoch dem bewährten Rotationstauchverfahren für Vorbehandlung (VBH) und Kathodische Tauchlackierung (KTL) treu. Gleichzeitig wurden zentrale Komponenten – vom Fahrwagen über das Schienensystem bis hin zur Energieübertragung und Steuerung – neu entwickelt. So entstand ein kompaktes System, das leicht zu warten und zu montieren ist sowie zusätzliche Spielräume in der Anlagenplanung ermöglicht. Beim Drehantrieb kommt ein kompaktes Zykloidgetriebe zum Einsatz, das sich in den Robotern von Dürr bereits seit Langem im industriellen Maßstab bewährt hat. RoDip E<sup>zy</sup> gewährleistet ein einheitliches Fahrwagenkonzept für unterschiedliche Gewichtsklassen – vom Pkw bis zum Transporter.</p>
<p><strong>Kurvenfahrt ersetzt Drehtisch&nbsp;</strong><br>Eine weitere zentrale Neuerung ist die kurvenfähige Streckenführung. Während RoDip E Drehtische für Richtungswechsel nutzte, können die Fahrwagen bei RoDip E<sup>zy</sup> Rechts- und Linkskurven fahren. Technisch aufwendige Drehtische sind nicht mehr notwendig. Dadurch sinkt die Komplexität der Anlage, und die Prozessstrecke lässt sich variabler gestalten. Neben dem klassischen Zwei-Kreislauf-System mit getrennten Fahrwagen für VBH und KTL, ist auch ein gemeinsamer Kreislauf („One Loop“) möglich, bei dem dieselben Fahrwagen sowohl durch VBH und KTL gefahren werden. Diese Konfiguration benötigt weniger externe Fördertechnik, Schienen und Fahrwagen. „RoDip E<sup>zy</sup> ist für Neuanlagen ebenso geeignet wie für Modernisierungen in bestehenden Werken“, sagt Klaus Heinsohn, Produktmanager bei Dürr. „Da RoDip E<sup>zy</sup> Kurven von 180 Grad und mehr durchfährt, können wir die Streckenführung an herausfordernde Platzverhältnisse oder an unterschiedlich große Abstände zwischen den Prozessschritten ganz nach Bedarf anpassen.“</p>
<p><strong>Leichte Aluminiumprofile&nbsp;</strong><br>Das neue Schienensystem besteht aus standardisierten Aluminiumprofilen, die Dürr auch anderweitig, zum Beispiel in der Endmontage, einsetzt. Aufgrund des geringeren Gewichts lassen sich die Elemente einfacher einbringen und schneller montieren. Umfangreiche Justierarbeiten wie bei den bisherigen Stahlelementen sind nicht mehr erforderlich.&nbsp;</p>
<p>Weltweit haben mehr als 100 Millionen Fahrzeuge ihren Korrosionsschutz mit RoDip erhalten. Das System gilt als Benchmark bei den Rotationstauchverfahren. Die platz- und ressourcensparende Methode dreht Karosserien um die eigene Achse und kommt dafür mit kürzeren Becken für das Eintauchen, Fluten und Abtropfen aus. Neben dem mechanischen, besonders robusten RoDip M ergänzt der flexibel programmierbare RoDip E<sup>zy</sup> das Portfolio als neue Variante, die viel Spielraum bei den Anlagenlayouts erlaubt.</p>]]></content:encoded>
						
							
								<category>Products &amp; Solutions</category>
							
								<category>Innovations</category>
							
						
						
							
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					<item>
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						<pubDate>Tue, 31 Mar 2026 15:21:00 +0200</pubDate>
						<title>Paint shop of the future: Flexibilität, Nachhaltigkeit, Service </title>
						<link>https://www.durr-durr.sbs/de/media/news/news-detail/view/the-paint-shop-of-the-future-flexibility-sustainability-service-124440</link>
						<description>Bietigheim-Bissingen, 31. März 2026 – Vom 21. bis 23. April 2026 veranstaltet Dürr das Open House 2026, sein internationales Kundenevent. Unter dem Motto „paint shop of the future – path to performance“ präsentiert der Maschinen- und Anlagenbauer vielfältige Ansätze für mehr Flexibilität und Nachhaltigkeit in der Lackieranlage.</description>
						<content:encoded><![CDATA[<p>Die Wege zur Verbesserung einer Lackieranlage sind so unterschiedlich wie die Anforderungen und Ziele der Kunden. Mit Fokus auf mehr Flexibilisierung, Effizienz und Nachhaltigkeit sowie praxisnahe Servicekonzepte bietet Dürr in seinem 13. Open House einen ganzheitlichen Blick auf alle Prozesse – kombiniert mit neuesten technischen Innovationen und Lösungen.</p>
<p>Um Kunden weltweit zu erreichen, findet das Open House 2026 erneut virtuell statt und wird an drei Tagen live in verschiedene Zeitzonen gestreamt. Teilnehmende können das Programm mit Präsentationen, Live Demonstrationen und Diskussionsrunden online verfolgen oder einen der weltweiten Veranstaltungsorte besuchen.</p>
<p><strong>Ganzheitlicher Blick auf die Lackieranlage</strong><br>Dürr präsentiert seine Lösungen entlang des gesamten Prozesses der Lackieranlage - von der Planung bis zur Realisierung. „Effizienzsteigerung beginnt da, wo die Voraussetzungen für energiesparende Prozesse, wirtschaftliche Flächenkonzepte und optimal abgestimmte Schnittstellen gelegt werden: Bereits in der Anlagenplanung liegen wesentliche Stellschrauben für die Kostenersparnis“, betont Bruno Welsch, COO der Dürr Systems AG. „Beim Open House zeigen wir Einsparpotenziale in Fläche, Energie und Investitionskosten anhand konkreter Beispiele“.</p>
<p>Aus dem ganzheitlichen Ansatz von Dürr ist <strong>Eco</strong>QPower entstanden – ein Energiekonzept, das die Lackieranlage erstmals als durchgängig vernetztes Gesamtsystem betrachtet. Wärme &nbsp;und Kälteströme werden nicht mehr isoliert genutzt, sondern zurückgewonnen und über ein Verbundsystem verteilt – Energie zirkuliert, statt verloren zu gehen. Insbesondere für elektrifizierte Lackieranlagen geeignet, ermöglicht <strong>Eco</strong>QPower Einsparungen um bis zu 25 Prozent und unterstützt Betreiber bei der Erreichung ihrer CO₂ Ziele.&nbsp;</p>
<p>Digitale Steuerungs- und Analysesysteme werden zu einem immer wichtigeren Faktor für die Optimierung der Anlagenperformance. Mit dem SCADA System <strong>DXQ</strong>control sowie <strong>DXQ</strong>analyze zeigt Dürr zentrale leistungsstarke Softwarelösungen, die Prozesse systemweit steuern und zugleich datenbasierte Erkenntnisse liefern, um Stillstände zu reduzieren und die Gesamtanlageneffektivität nachhaltig zu steigern.</p>
<p>Ein ebenso entscheidender Erfolgsfaktor ist das globale Projektmanagement. Dürr zeigt anhand jüngster Beispiele, wie man Baustellen weltweit – von internationaler Koordination über Anlagen &nbsp;und Baustellenlogistik bis hin zu regulatorischen Rahmenbedingungen – professionell führt und termingerecht abschließt.</p>
<p><strong>Innovationen für eine nachhaltige Automobillackierung</strong><br>Dürr steht für Technologieführerschaft und setzt mit Neuentwicklungen Maßstäbe für nachhaltige Prozesse und geringeren Materialeinsatz pro lackierte Karosserie. „Unsere Innovationskraft zeigt sich dort, wo technischer Fortschritt messbaren Nutzen schafft. Genau darauf zahlen unsere Innovationen ein: effizientere Prozessschritte, Energieverbräuche und Lösungen, die unsere Kunden langfristig wettbewerbsfähig machen“, erklärt Dr. Lars Friedrich, CEO der Dürr Systems AG.</p>
<p><strong>Weiterentwicklung in VBH/KTL: </strong>Das erfolgreiche Rotationstauchverfahren RoDip E wurde zu RoDip E<sup>zy</sup> weiterentwickelt. Es ermöglicht eine kurvenfähige Streckenführung, macht separate Drehtische überflüssig und erleichtert Aufbau und Zugänglichkeit deutlich.&nbsp;</p>
<p><strong>Verbesserte Energieeffizienz im energieintensivsten Prozessschritt: </strong>In der Trocknung setzt Dürr mit energieflexiblen Systemen wie <strong>Eco</strong>InCure und <strong>Eco</strong>SmartCure neue Maßstäbe. Sie kombinieren präzise Temperaturführung mit einer zentralen Beheizungstechnik. Wärme wird dort eingesetzt, wo sie benötigt wir. Das reduziert den Energieverbrauch pro Karosserie signifikant.</p>
<p><strong>Kabinentechnik neu gedacht:</strong> Für zusätzliche Einsparungen sorgt das modulare Kabinenkonzept <strong>Eco</strong>ProBooth, das mit parallelem Boxenlayout, kurzen Luftwegen und einer Umluftquote von 95 Prozent bis zu 80 Prozent weniger Energie benötigt als eine klassische Nassabscheidung.&nbsp;</p>
<p><strong>Neue Freiheitsgrade in Applikation und Individualisierung</strong><br>Mit dem hocheffizienten Zerstäuber <strong>Eco</strong>Bell4 HTE reduziert Dürr Overspray erneut und ermöglicht so noch kompaktere Kabinenlayouts. Zudem bietet die neue Robotergeneration <strong>Eco</strong>RP4 dank optimierter Armgeometrie bessere Zugänglichkeit und sorgt für präzise Lackierergebnisse bei hoher Flexibilität.&nbsp;<br>Ergänzend zu <strong>Eco</strong>PaintJet Pro für die oversprayfreie Zweifarbenlackierung ohne Maskierung stellt Dürr den <strong>Eco</strong>NextJet vor. Der Applikator ermöglicht die Aufbringung hochauflösender individueller Grafiken im Digitaldruck direkt auf die Karosserie.</p>
<p>Die Anmeldung zum Open House ist über den <a href="https://openhouse.durr-durr.sbs/" target="_blank" rel="noreferrer">https://openhouse.durr-durr.sbs/</a> möglich.&nbsp;<br>Bitte beachten Sie, dass die Teilnahme exklusiv Dürr-Kunden vorbehalten ist.</p>]]></content:encoded>
						
							
								<category>Paint shop &amp; Application technology</category>
							
								<category>Dürr worldwide</category>
							
						
						
							
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					<item>
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						<pubDate>Tue, 24 Feb 2026 09:00:00 +0100</pubDate>
						<title>Neue Dürr-Steuereinheit EcoAUC2 für schnelle Integration und maximale Flexibilität</title>
						<link>https://www.durr-durr.sbs/de/media/news/news-detail/view/new-duerr-ecoauc2-control-unit-for-fast-integration-and-maximum-flexibility-117399</link>
						<description>Bietigheim-Bissingen, 24. Februar 2026 – Mit der EcoAUC2 bringt Dürr eine in wesentlichen Aspekten weiterentwickelte Steuerungseinheit auf den Markt. Mehr verfügbare Farben, zusätzliche Funktionen und erstmals die Ansteuerung von Reinigungsgeräten für unterschiedliche Applikatoren machen das Steuerungssystem zum zentralen Baustein für sichere und effiziente Lackierprozesse.</description>
						<content:encoded><![CDATA[<p>In vielen Produktionsumgebungen müssen Steuereinheiten präzise auf Dosiertechnik und Applikator abgestimmt werden, um einen zuverlässigen und prozesssicheren Betrieb des Gesamtsystems sicherzustellen. Mit der neuen<strong> Eco</strong>AUC2 hebt Dürr die Applikationssteuerung auf ein neues Leistungsniveau und vereinfacht zugleich die Integration in moderne Anlagenkonzepte. Die Ansteuerung verschiedener technischer Komponenten wurde erweitert – darunter ein integrierter Schnellentlader, der die Taktzeit verbessert und die Sicherheit im Umgang mit Hochspannung erhöht. Optional regelt die Steuereinheit einen integrierten Lufterhitzer, der vor allem in feucht-warmen Produktionsumgebungen für eine gleichbleibend hohe Applikationsqualität sorgt. Zusätzliche Schnittstellen wie ProfiNet, EtherNet/IP oder DeviceNet ermöglichen einen nahtlosen Datenaustausch und erleichtern die Einbindung der Steuereinheit in bestehende Produktions- und Anlagennetzwerke.</p>
<p><strong>Integrierte Ansteuerung des Reinigungsgeräts</strong><br>Die Reinigungsgeräte für die verschiedenen Dürr-Zerstäuber lassen sich ab sofort vollständig über die <strong>Eco</strong>AUC2 ansteuern. Dies reduziert den Integrationsaufwand deutlich, insbesondere bei der sicheren Abschaltung der Hochspannung vor der Einfahrt in die speziellen Reinigungsgeräte des Hochrotationszerstäubers <strong>Eco</strong>Bell2. Diese Funktion übernimmt nun die <strong>Eco</strong>AUC2: Sie erkennt automatisch, ob der Applikator spannungsfrei ist, und gibt erst dann den Reinigungszyklus frei. So werden potenziell gefährliche Situationen vermieden.</p>
<p><strong>Erhöhte Kapazitäten bei Farben und Härtern</strong><br>Die Steuereinheit kann nun auch bis zu 20 Farben ansteuern – doppelt so viele wie das Vorgängermodell. „Wir sehen bei vielen Anwendern einen klaren Trend zur Individualisierung, deswegen haben wir die Farbanwahl bei der Weiterentwicklung um 100 Prozent gesteigert“, sagt Stephan Voigt, Produktingenieur bei Dürr. Zusätzlich unterstützt die <strong>Eco</strong>AUC2 nun bis zu fünf Härterkomponenten statt bisher drei. Damit können auch seltene, aber anspruchsvolle Lackrezepturen realisiert werden.</p>
<p><strong>Schnell startbereit, intuitiv bedienbar</strong><br>Die <strong>Eco</strong>AUC2 vereint ihre Komponenten kompakt in einem Schaltschrank. Darin integriert sind der Prozesscontroller, die Druckluftansteuerung, die Visualisierung sowie die Schnittstellen zur Robotersteuerung und zur Sicherheits-SPS. Wie schon das Vorgängermodell ist auch die <strong>Eco</strong>AUC2 vollständig im ready2integrate-Konzept von Dürr eingebettet. Dieses funktioniert nach dem Prinzip „Plug and Play“, wie man es von Computern kennt: Die vorgetestete, zertifizierte Einheit ist auf die jeweilige Dosier- und Applikationstechnik abgestimmt und kann ohne zusätzliche Anpassung vor Ort in kürzester Zeit in Betrieb gehen. Eine intuitive Visualisierung mit vergrößertem Display erleichtert zudem die Prozessüberwachung und Bedienung. Damit erweitert die <strong>Eco</strong>AUC2 die Möglichkeiten der automatisierten Applikationstechnik deutlich – für alle, die im industriellen Umfeld flexibel, sicher und variantenreich beschichten möchten.&nbsp;</p>
<p>Dürr präsentiert die neue <strong>Eco</strong>AUC2 erstmals auf der PaintExpo in Karlsruhe (Halle 3, Stand 3320) in einer Live-Demonstration. Weitere Informationen zu Prozessen, Systemneuheiten und ergänzenden Lösungen finden Sie im aktuellen <a href="https://reframed.durr-durr.sbs/de/news-detail/produktkatalog-2026/" target="_blank" rel="noreferrer">Dürr-Katalog für die industrielle Lackiertechnik</a>.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
						
							
								<category>Paint shop &amp; Application technology</category>
							
								<category>Products &amp; Solutions</category>
							
						
						
							
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						<pubDate>Thu, 12 Feb 2026 08:00:00 +0100</pubDate>
						<title>EcoNextJet druckt individuelle Designs auf Karosserien</title>
						<link>https://www.durr-durr.sbs/de/media/news/news-detail/view/econextjet-prints-custom-designs-on-vehicle-bodies-115014</link>
						<description>Bietigheim-Bissingen, 12. Februar 2026 – EcoNextJet druckt komplexe Grafiken, Muster und Schriftzüge direkt auf Fahrzeugoberflächen: hochauflösend, horizontal wie vertikal und bei Bedarf zweifarbig. Das neue Applikationssystem von Dürr bringt individuelles Design direkt in den Lackierprozess und ersetzt Folien und manuelle Arbeitsschritte durch einen automatisierten, ressourcenschonenden Ablauf.</description>
						<content:encoded><![CDATA[<p>Der Trend, Fahrzeuge individuell zu gestalten, ist ungebrochen. Bisher werden aufwändige Muster oder Schriftzüge manuell aufgeklebt – oft als mehrlagige, schwer zu recycelnde Folien, deren Kanten spürbar sind und deren Haltbarkeit begrenzt ist. <strong>Eco</strong>NextJet automatisiert diesen arbeitsintensiven Schritt und überführt kreatives Design in den Serienprozess. „Die Linien, die <strong>Eco</strong>NextJet druckt, sind so fein wie ein menschliches Haar. Unabhängig von der Geometrie oder Ausrichtung der Karosserie gelingen an nahezu jeder Stelle detailgenaue Dekore in hoher Oberflächenqualität. Nach dem Überzug mit Klarlack ist die Grafik nicht mehr fühlbar“, sagt Timo Beyl, Manager New Technologies bei Dürr.</p>
<p><strong>Drop-on-Demand: Lackieren in feinster Auflösung</strong><br>Die Basis von <strong>Eco</strong>NextJet ist die sogenannte Drop-on-Demand-Technologie. Dazu wird an einem Lackierroboter ein Druckkopf angebracht, der 2.000 einzeln ansteuerbare Düsen besitzt. Jede Düse gibt nur dann Lack ab, wenn sie benötigt wird. Pro Bildpunkt können bis zu sechs Tropfen entstehen. Sie verbinden sich bereits während des Fluges zu einem größeren Tropfen, bevor sie die Oberfläche erreichen. Größe und Geschwindigkeit lassen sich so sehr genau steuern. Punkt für Punkt entsteht ein Bild mit einer Auflösung von bis zu 720 dpi, das mit rund fünf Mikrometer Lackschichtdicke hauchdünn ist. Der zweikanalige Druckkopf kann zwei Farben gleichzeitig verarbeiten. Eine speziell von Dürr entwickelte Software steuert den Roboterpfad und berechnet den Auftreffpunkt jedes Tropfens auch auf gewölbten oder senkrechten Flächen. Dabei ist der Lack für alle Flächen derselbe.</p>
<p><strong>Zusammenarbeit als Schlüssel zur Innovation</strong><br><strong>Eco</strong>NextJet wurde in enger Zusammenarbeit entwickelt: Dürr übernahm Prozessintegration, Robotik und Software für den Lackierprozess. Der Lackhersteller Axalta entwickelte die passenden Lacke und der Druckkopfhersteller XAAR steuerte den Druckkopf bei. „Unsere Kunden wollen, dass ihre Designer mehr Freiheiten bekommen – vor allem bei hochauflösenden Grafiken. Die Partnerschaft mit Axalta und XAAR hat die Entwicklungszeit deutlich verkürzt und es erst ermöglicht, ein Komplettsystem anzubieten, das den Anforderungen der Automobilindustrie entspricht“, sagt Frank Herre, Director Automotive (Paint Shop) bei Dürr.</p>
<p><strong>Bereit für die Praxis</strong><br>Im Testcenter von Dürr in Bietigheim steht <strong>Eco</strong>NextJet für erste Tests zur Verfügung. Dort können Hersteller prüfen, wie Grafiken und Muster in einem automatisierten Lackierprozess entstehen, bei dem Folien entfallen, Abfall reduziert und Arbeitszeit gespart wird. Gleichzeitig eröffnet die hohe Auflösung neue Freiräume für die Gestaltung. Damit ist <strong>Eco</strong>NextJet nicht nur eine technologische Innovation, sondern auch ein Weg zu effizienteren und nachhaltigeren Prozessen in der Fahrzeugproduktion.</p>]]></content:encoded>
						
							
								<category>Paint shop &amp; Application technology</category>
							
						
						
							
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						<pubDate>Wed, 28 Jan 2026 08:00:00 +0100</pubDate>
						<title>Interstuhl setzt auf Dürr-Produkte für Sitzflächenlackierung</title>
						<link>https://www.durr-durr.sbs/de/media/news/news-detail/view/interstuhl-relies-on-duerr-products-for-seat-surface-coating-110742</link>
						<description>Bietigheim-Bissingen, 28. Januar 2026 – Die Interstuhl Büromöbel GmbH &amp; Co. KG vertraut bei der Produktion ihrer Arbeitsstühle für Industrie und Labor auf moderne Lackiertechnologie von Dürr. Mit der neuen Anlage werden Innenseiten von Schäumformen automatisiert lackiert. Dank der modularen Farbversorgungsstation EcoSupply2 Core und einem 2K-Prozess gesteuert von einer EcoAUC gelingt Interstuhl ein effizienter Lackierprozess mit bis zu fünf Farben. </description>
						<content:encoded><![CDATA[<p>Die Interstuhl Büromöbel GmbH &amp; Co. KG mit Sitz in Meßstetten zählt zu den führenden Stuhlherstellern Europas und produziert seit über 60 Jahren hochwertige Bürostühle. Für die Fertigung ihrer Industrie- und Laborstühle<br>setzt das Unternehmen nun auf innovative Lackiertechnologie von Dürr. Dabei kommt die Lackierpistole <strong>Eco</strong>Gun AS AUTO pro zum Einsatz, die die Innenseite der Schäumform präzise beschichtet. Sobald der flüssige PU-Schaum in die Form eingebracht wird, nimmt er den Lack auf und erhält dadurch seine Farbe.</p>
<p>„Das eingesetzte Lackmaterial ist besonders – es erfüllt gleich mehrere Funktionen“, erklärt Fabian Schilt, Leiter des europäischen Industrie-Vertriebsteams bei Dürr. „Neben der Farbgebung sorgt es für die notwendige Leitfähigkeit. Da die Stühle unter anderem in Reinräumen und ESD-Bereichen<br>verwendet werden, ist es essenziell, dass keine statische Aufladung entsteht.“</p>
<p><strong>Kompakte Farbversorgung mit EcoSupply2 Core&nbsp;</strong><br>Im September 2025 unterstützte Dürr den PU-Anlagenspezialist Hennecke bei der Installation von Lackierequipment auf einem vorhandenen Roboter am Interstuhl-Standort in Meßstetten-Tieringen. Sie umfasst einen Lackierroboter mit der Pistole <strong>Eco</strong>Gun AS AUTO pro, sechs <strong>Eco</strong>Supply2 Core-Stationen zur Farbversorgung sowie die Steuereinheit <strong>Eco</strong>AUC 2K. Aktuell verarbeitet Interstuhl drei Farben – die Anlage ist jedoch bereits für bis zu fünf Farben ausgelegt.</p>
<p>Die Farbversorgungsstation <strong>Eco</strong>Supply2 Core ist platzsparend und einfach zu bedienen. Sie eignet sich ideal für industrielle Anwendungen, bei denen auf engem Raum lackiert wird. Bei Interstuhl sind die Systeme zusätzlich mit Pumpen der <strong>Eco</strong>Pump9 Serie, Ventilen und Farbwechselblöcken ausgestattet – Komponenten, die das Unternehmen besonders überzeugt haben. Denn das eingesetzte Lackmaterial bringt spezielle Anforderungen mit sich: Es lässt sich schwer spülen, härtet schnell aus und neigt dazu, Ventile zu verkleben.</p>
<p><strong>Bereit für den Praxiseinsatz</strong><br>In umfangreichen Tests im Dürr-Testcenter im tschechischen Ledec nad Sazavou konnte nachgewiesen werden, dass die Dürr-Ventile keinen Totraum aufweisen – es setzt sich kein Material ab, was eine zuverlässige und saubere Verarbeitung sicherstellt. „Schon nach den ersten Demonstrationen der Lackiertechnik waren wir von Dürr überzeugt“, sagt Andreas Kunst von Interstuhl. „Das technische Team stand uns jederzeit zur Seite und hat das Projekt mit viel Know-how und Engagement zum Erfolg geführt.“</p>
<p>Am 18. März 2026 gibt Dürr beim Online-Event EXPO live: Schaufenster der Innovationen 2026 des Magazins BESSER LACKIEREN weitere Einblicke in das Interstuhl-Projekt.</p>]]></content:encoded>
						
							
								<category>Paint shop &amp; Application technology</category>
							
						
						
							
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						<pubDate>Tue, 13 Jan 2026 08:00:00 +0100</pubDate>
						<title>Weltpremiere: Dürr installiert seine Lackieranlage der Zukunft für CEER</title>
						<link>https://www.durr-durr.sbs/de/media/news/news-detail/view/world-premiere-duerr-installs-its-paint-shop-of-the-future-for-ceer-101523</link>
						<description>Bietigheim-Bissingen, 13. Januar 2026 – Innovativ und nachhaltig: Für CEER, das erste saudische Automobilunternehmen und die erste in Saudi-Arabien gegründete Marke für Elektrofahrzeuge, baut Dürr eine Lackieranlage, die in nahezu jeder Hinsicht zukunftsweisend ist. Der Auftrag wurde bereits 2023 erteilt, aktuell befindet sich das Projekt in der Installationsphase. AGVs transportieren die Karosserien flexibel und bedarfsgenau zwischen den Stationen der modularen Anlage. Neueste Applikationstechnik lackiert die E-Fahrzeuge innen und außen in der gleichen Box. Zusätzlich wird es eine Box für die vollautomatische Zweifarben-Applikation ohne Overspray geben. Hightech und Nachhaltigkeit gehen Hand in Hand. Dürr liefert Trockner der neuesten Generation, die kombiniert mit elektrischen Abluftreinigungsanlagen Energie einsparen und CO2-Emissionen senken. Die neue Fabrik wird weltweit einen Spitzenplatz in der Automobillackiertechnik einnehmen.</description>
						<content:encoded><![CDATA[<p>Erstmals realisiert Dürr bei CEER sein Konzept des paint shop of the future komplett. Der modulare Aufbau mit neuesten Innovationen ermöglicht eine vollständige Automatisierung. Die Lackieranlage nutzt digitale Lösungen aus der Dürr-Produktfamilie DXQ, die Ausfallzeiten reduzieren und die Effektivität der Anlagen maximieren. Die neue Anlage am CEER-Produktionsstandort in der King Abdullah Economic City wird im vierten Quartal 2026 die Produktion aufnehmen.&nbsp;</p>
<p><strong>Effiziente Hightech-Produkte schonen die Umwelt</strong><br>CEER setzt auf Dürrs neue Trockner-Generation <strong>Eco</strong>InCure. Dabei wird die Karosserie von innen erwärmt, womit massivere Karosseriebestandteile direkter erreicht werden. Gerade bei Elektrofahrzeugen bringt dies Vorteile, da diese unter anderem stark verstärkte Schweller benötigen, um die Batterien bei einem Seitenaufprall zu schützen. Eine Überhitzung des Lacks auf dünnwandigen Karosserieteilen kann gleichzeitig vermieden werden. Diese Art des Trocknens ist umweltfreundlicher als klassische Systeme, da die erforderliche Prozesszeit für die Aufheizung der Karosserie um bis zu 30 % reduziert wird. Die Abluft des Trockners wird mit einer Oxi.<strong>X</strong> RV von Dürr CTS nach dem Prinzip der regenerativ-thermischen Oxidation (RTO) gereinigt. Die Oxidationsreaktionen zur Reinigung der Prozessabluft finden komplett innerhalb des Wärmetauschermaterials statt. Da die Anlage elektrisch betrieben wird, gibt es keine offene Flamme und daher auch keine unerwünschten Nebenprodukte durch Verbrennungen.</p>
<p>Herausragend ist auch das preisgekrönte oversprayfreie Lackiersystem <strong>Eco</strong>PaintJet Pro von Dürr. Damit kann CEER seinen Kunden zweifarbig lackierte Autos anbieten. Die <strong>Eco</strong>PaintJet Pro-Technologie verbindet kundenspezifisches Produktdesign mit automatisierter Produktion. Karosserien können im selben Prozess mit zwei kontrastierenden Farben lackiert werden, wodurch der Lackverbrauch gesenkt und Kunststoffabfälle vermieden werden, da der <strong>Eco</strong>PaintJet Pro keine Maskierung mit Folie und Klebeband benötigt. Das System kann auch für die Lackierung komplexer Muster wie Schriftzüge und Logos angepasst werden.</p>
<p>„Innovation ist ein entscheidender Treiber für Leistung und Nachhaltigkeit in der Fahrzeugproduktion. Der paint shop of the future ermöglicht große Flexibilität, Energie- und Lackeffizienz sowie spannende und hochwertige Fahrzeuglackierungen“, sagt Dr. Lars Friedrich, CEO der Dürr Systems AG. „Wir freuen uns über die Möglichkeit, gemeinsam mit CEER eine der modernsten Automobilproduktionsanlage der Welt zu schaffen.“</p>
<p><strong>Flexibles Boxenkonzept statt starrer Lackierstraßen</strong><br>Mit dem paint shop of the future kann CEER neue Modelle schnell integrieren und die Produktionskapazität flexibel erhöhen. Der Schlüssel dazu ist ein modulares Konzept, bei dem die bisherigen Lackierlinien mit ihren starren Taktzeiten durch modulare <strong>Eco</strong>ProBooth-Boxen ersetzt werden. Im Boxenkonzept lackieren die Roboter die Karosserien innen und außen in nur einer Box. Die neuen Universalzerstäuber aus der Serie <strong>Eco</strong>Bell4 Pro erfüllen dabei höchste Ansprüche an die Lackierqualität. Zwischen den Arbeitsplätzen und dem Hochregallager transportieren fahrerlose Transportfahrzeuge (englisch AGVs) die Karosserien. Die AGVs des Typs <strong>Eco</strong>ProFleet von Dürr sind ständig in Bewegung und transportieren die Karosserien bedarfsgerecht und flexibel. <strong>DXQ</strong>logistics.control ist die maßgeschneiderte Softwarelösung von Dürr für die Steuerungslogik der AGVs. Sie steuert den Materialfluss digital entsprechend der Auslastung, Ausstattung und Verfügbarkeit der Arbeitsstationen.</p>
<p><strong>Smart Factory dank DXQ-Software&nbsp;</strong><br>Mit den digitalen Lösungen aus der Dürr-Produktfamilie DXQ wird die Lackieranlage von CEER zu einer intelligenten Fabrik. Die modulare Gesamtlösung <strong>DXQ</strong>control ist ein innovatives Manufacturing-Operations-Management (MOM)-System, das eine Microservices-Architektur besitzt, die ein hohes Maß an Flexibilität und Durchgängigkeit bietet. Das MOM umfasst über 50 Funktionalitäten für die Planung, Ausführung, Steuerung, Überwachung, Optimierung und prädiktive Analyse der Fertigung. Durch <strong>DXQ</strong>analyze werden anlagenindividuell und nutzungsabhängig Informationen bereitgestellt. Damit kann beispielsweise die verbleibende Lebensdauer von Anlagenkomponenten prognostiziert oder Zusammenhänge von Qualitätsergebnis und Bearbeitungsprozess herstellt werden. Die Transparenz über das Betriebsverhalten von Maschinen und Anlagen erreicht somit ein neues Niveau.</p>
<p>„Unser Ziel bei CEER ist es, eine Produktionsstätte von Weltklasse zu errichten, die neue Maßstäbe in Sachen Effizienz und Nachhaltigkeit setzt“, so James DeLuca, CEO von CEER. „Mit der Lackieranlage der Zukunft wird CEER an die Spitze der Innovationen in der Automobilfertigung vorstoßen und unseren Kunden in Saudi-Arabien und der gesamten Region ein bisher unerreichtes Maß an Individualisierung bieten können. Das Ergebnis wird ein umweltfreundlicherer Fertigungsprozess und die Möglichkeit sein, individuelle Anpassungen bei den Fahrzeugfarben, der Lackierung und komplexen Details anzubieten, die die Öffentlichkeit begeistern werden.“</p>
<p>Im Herbst 2024 gründete Dürr die Tochtergesellschaft Dürr Systems Arabia LLC in Jeddah in Saudi-Arabien, um seine Kundenbeziehungen in der Region weiter zu stärken.</p>]]></content:encoded>
						
							
								<category>Paint shop &amp; Application technology</category>
							
						
						
							
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					</item>
				
					<item>
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						<pubDate>Mon, 08 Dec 2025 08:00:00 +0100</pubDate>
						<title>EcoGun ACE pro verbessert den industriellen Lackauftrag</title>
						<link>https://www.durr-durr.sbs/de/media/news/news-detail/view/ecogun-ace-pro-improves-industrial-paint-application-98797</link>
						<description>Bietigheim-Bissingen, 8. Dezember 2025 – Die von Dürr komplett überarbeitete EcoGun ACE pro ist leichter, ergonomischer und benötigt weniger Teile. Das neue Design der Niederdruck-Lackierpistole vereinfacht die Handhabung und erhöht die Betriebssicherheit.</description>
						<content:encoded><![CDATA[<p>Die EcoGun ACE pro baut auf den bewährten Stärken ihres Vorgängers auf und ist dabei um 23 % leichter. Das Schnellwechselsystem für den Farbkanal ermöglicht Farbwechsel in wenigen Sekunden, ohne Spülvorgang und nahezu ohne Lösemittel. Die rasch austauschbaren Düseneinsätze unterstützen ein sauberes Spritzbild, einen hohen Auftragswirkungsgrad und zuverlässige Ergebnisse bei kleinen Chargen oder häufig wechselnden Farben – vom Kfz-Bereich über Holzanwendungen bis zum Yacht- und Bootsbau.</p>
<p><strong>Überarbeitetes Bedienkonzept</strong><br>Dürr hat die Bedienung der Pistole spürbar verbessert. Größere, haptisch optimierte Einstellelemente erleichtern die Kontrolle. Ein neuer Drehknopf ersetzt den bisherigen Hebel für die Spritzluftregulierung. Er verhindert versehentliches Verstellen und lässt sich bei Bedarf vollständig schließen. Über das optimierte Luftventil kann der Druck bereits am ersten Druckpunkt des Abzugs sicher eingestellt werden.</p>
<p><strong>Weniger Varianten, mehr Sicherheit</strong><br>Die EcoGun ACE pro kommt mit nur noch vier Luftkappenvarianten aus. Zwei konventionelle und zwei LVLP-Luftkappen decken sämtliche Durchmesser von 1,2 bis 2,5 Millimeter für sieben verschiedene Düsengrößen ab. Das vereinfacht die Lagerhaltung und reduziert die Verwechslungsgefahr. Luftkappe und Überwurfmutter bleiben im demontierten Zustand verbunden. Das erleichtert das Handling und vermeidet lose Komponenten.</p>
<p><strong>Neues Design als sichtbarer Generationswechsel</strong><br>Optisch setzt die EcoGun ACE pro einen klaren Akzent: Das Gehäuse erscheint im neuen Bronze-Farbton, die Bedienelemente in Schwarz. Die Gestaltung signalisiert den Generationswechsel, ohne das bewährte Systemprinzip zu verändern. Dürr führt damit die Linie seiner Niederdruckpistolen mit robuster Industriequalität, präzisem Spritzbild und schnellem Farbwechsel konsequent mit einem Plus an Ergonomie und Wirtschaftlichkeit fort.</p>]]></content:encoded>
						
							
								<category>Paint shop &amp; Application technology</category>
							
						
						
							
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					</item>
				
					<item>
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						<pubDate>Mon, 06 Oct 2025 09:04:02 +0200</pubDate>
						<title>X.Cellify DC ermöglicht Trockenbeschichtung mit freistehendem Film </title>
						<link>https://www.durr-durr.sbs/de/media/news/news-detail/view/xcellify-dc-enables-dry-coating-with-free-standing-film-94934</link>
						<description>Bietigheim-Bissingen, 6. Oktober 2025 – Dürr hat mit X.Cellify DC eine neue Art der Trockenbeschichtung von Elektroden entwickelt: Es entsteht ein freistehender Film aus Aktivmaterial, der bis zum Laminieren auf die Kollektorfolie zu 100 Prozent in den Prozess zurückgeführt werden kann. Das reduziert den Ausschuss deutlich. Der Proof of Concept des Verfahrens zeigt, dass die Technologie zuverlässig funktioniert und skalierbar ist. Damit ist der Weg frei für Pilotprojekte im Gigawatt-Maßstab – zunächst für Lithium-Ionen-Batterien, künftig auch für Feststoffbatterien. </description>
						<content:encoded><![CDATA[<p>Die Elektrodenfertigung nutzt bisher fast ausschließlich die Nassbeschichtung, bei der das Kathoden- und Anodenmaterial als Lösung auf Metallfolien aufgetragen und anschließend energieintensiv getrocknet wird. Die von Dürr gemeinsam mit Partnern entwickelte Technologie kommt ohne Lösemittel und Trocknungsöfen aus, da sie aus einer trockenen Pulvermischung die Elektroden fertigt. Das trockene Batteriematerial wird nach dem Activated Dry Electrode<sup>®</sup>-Verfahren des Entwicklungspartners LiCAP Technologies zu einem Film gepresst. Die Neuentwicklung <strong>X.Cell</strong>ify DC bildet sämtliche Prozessschritte ab – von der Dosierung über die Filmbildung und Verdichtung bis zur Laminierung auf die Kollektorfolie.</p>
<p><strong>Weniger Energie, weniger Platzbedarf</strong><br>Die Trockenbeschichtung bietet gegenüber der herkömmlichen Nassbeschichtung klare Vorteile bei der Elektrodenproduktion: Sie verringert den Platzbedarf um bis zu 65 Prozent und senkt den Energieverbrauch um bis zu 70 Prozent. Diese Einsparungen kommen vor allem durch den Wegfall der Trockner und Lösemittelrückgewinnung zustande. „Der erfolgreiche Proof of Concept ist für uns ein großer Schritt nach vorn. Wir haben gezeigt, dass die neue Art der Trockenbeschichtung mit freistehendem Film zuverlässig funktioniert und dabei durchgängig gute Qualität liefert. Sie lässt sich hochskalieren und ist damit die Grundlage für erste Pilotprojekte in der Industrie“, erläutert Bernhard Bruhn, Vice President der Global Business Unit LIB von Dürr. Das Verfahren eignet sich sowohl für heutige Lithium-Ionen-Batterien als auch für Feststoffbatterien.</p>
<p><strong>Freistehender Film reduziert Ausschuss</strong><br>Die Proof-of-Concept-Anlage steht im südfranzösischen Chassieu in einer Trockenraumumgebung von Ingecal, einem auf Kalandertechnik spezialisierten Tochterunternehmen des Dürr-Konzerns. Kalander sind Maschinen mit Walzen, die Materialien zu einer gleichmäßigen Schicht verdichten. Die Trockenbeschichtung startet mit der Filmbildung: Ein horizontaler Kalander formt das trockene Pulver zu einem Film. Er wird als „freistehend“ bezeichnet, da er ohne Trägerfolie durch die Anlage läuft. Im zweiten Schritt verdichten weitere Kalander den Film auf die gewünschte Schichtdicke, Dichte und Porosität. Am Ende wird jeweils ein Film von beiden Seiten auf die Kollektorfolie laminiert – damit ist die Elektrode hergestellt. „Da wir bis zum letzten Schritt ohne Trägerfolie auskommen, können wir den Film vollständig in den Prozess zurückführen, sollte er die gewünschten Spezifikationen nicht erfüllen. Durch den geschlossenen Kreislauf geht kein wertvolles Aktivmaterial mehr verloren und wir senken den Ausschuss deutlich – ein wichtiger Punkt in der Batteriefertigung“, erklärt Bruhn.</p>
<p><strong>Verbesserte Weiterverarbeitung&nbsp;</strong><br>Die Besonderheit von <strong>X.Cell</strong>ify DC liegt in der Bahnführung: Die Anlage transportiert den freistehenden Film selbsttragend und verdichtet den Film bereits vor dem Aufbringen auf die Kollektorfolie. Bei der anschließenden Laminierung auf die Kollektorfolie wird eine geringere Kraft benötigt als bei der Kalandrierung im Nassbeschichtungsprozess, somit kommt es zu keiner Verformung der Folie, was die Verarbeitbarkeit für die nachgelagerten Prozessschritte Notching und Stacking verbessert.&nbsp;</p>
<p><strong>Gemeinsame Stärken</strong><br>Der neue Ansatz in der Trockenbeschichtung vereint Dürrs Kompetenz in Elektrodenfertigung und Systemintegration, die Hochpräzisions-Kalander von Dürr Ingecal und die patentierte Activated Dry Electrode<sup>®</sup>-Technologie von LiCAP. „Um den nächsten Schritt zu gehen, suchen wir Pilotpartner aus der Industrie für Projekte im Gigawattmaßstab. Damit bringen wir die Technologie in reale Produktionsumgebungen – ob für E-Autos, stationäre Speicher oder andere Anwendungen“, sagt Bernhard Bruhn. Dürr steht damit als Partner für die nächste Generation der Batteriefertigung bereit – mit Lösungen für Nass- und Trockenbeschichtung.</p>]]></content:encoded>
						
							
								<category>Products &amp; Solutions</category>
							
								<category>Innovations</category>
							
						
						
							
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					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-94466</guid>
						<pubDate>Mon, 01 Sep 2025 09:00:00 +0200</pubDate>
						<title>Dürr baut CO2-effiziente Lackieranlage als Turnkey-Projekt für Volkswagen</title>
						<link>https://www.durr-durr.sbs/de/media/news/news-detail/view/duerr-building-a-co2-efficient-paint-shop-as-a-turnkey-project-for-volkswagen-94466</link>
						<description>Bietigheim-Bissingen, 1. September 2025 – Dürr hat für eine der größten Produktionsstätten des Volkswagenkonzerns eine Lackieranlage gebaut, mit dem Ziel, CO2-Emissionen auf ein Minimum zu reduzieren. Im Januar 2025 wurde das Werk im mexikanischen Puebla eingeweiht. Das Turnkey-Projekt umfasst zwei identische Lackierlinien, die unter anderem durch ihr elektrifiziertes Equipment, wie zum Beispiel das elektrisch betriebene Trocknungssystem, besonders umweltschonend sind. Mit einem Hochregallager und fahrerlosen Transportsystemen setzt Dürr zudem wesentliche Bestandteile seines neuentwickelten Konzepts der „Lackieranlage der Zukunft“ um.</description>
						<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Januar 2025 werden im Volkswagen-Werk Puebla pro Stunde 90 Karosserien unterschiedlicher Modelle lackiert. Hierfür erhielt Dürr 2022 den Auftrag. Die neue Lackiereranlage ist darauf ausgerichtet, in die Volumenproduktion mit hoher Stundenleistung auch zukünftig weitere Modelle und neue Technologien zu integrieren. Möglich machen das ein zentrales Hochregallager und das fahrerlose Transportsystem <strong>Eco</strong>ProFleet. DXQ-Software steuert das speziell für Lackieranlagen entwickelte AGV (Automated Guided Vehicle) so, dass es im Zusammenspiel mit dem Hochregallager die Karosserien vorausschauend sortiert und punktgenau zum richtigen Arbeitsplatz bringt bzw. von dort wieder abholt. Starre Fertigungslinien aufzuteilen ist zentraler Bestandteil des Dürr-Konzepts der „Lackieranlage der Zukunft“ und verkürzt den Gesamtprozess durch die genau auf das einzelne Fahrzeug abgestimmte Prozesszeit. Bereits dies verringert in der Summe die CO<sub>2</sub>-Emissionen deutlich.</p>
<p><strong>Lackiertechnik für hohe Modellvarianz</strong><br>In den beiden identischen Lackierlinien werden insgesamt rund 170 Sealing- und Lackierroboter mit der entsprechenden Applikationstechnik stehen, die künftig unterschiedliche Volkswagen-Modelle abdichten und beschichten. Darunter auch der <strong>Eco</strong>RS Clean F, der ein gutes Beispiel dafür ist, wie Dürr Anlagentechnik weiterentwickelt, um sie für die zunehmende Modellvielfalt zu rüsten. Er vereint die gründliche, sanfte Reinigung einer Reinigungsanlage mit Federwalzen mit der hohen Gelenkigkeit eines Roboters. Damit ist er prädestiniert für Linien, in denen viele Karosserievarianten mit komplexen Konturen lackiert werden. Zum Auftragsvolumen gehören außerdem die komplette Farb- und PVC-Versorgung sowie Softwarelösungen mit KI-Anwendungen aus der von Dürr entwickelten DXQ-Produktfamilie.</p>
<p><strong>Starke Senkung der CO<sub>2</sub>-Emissionen</strong><br>Zentraler Baustein für die Reduktion des CO<sub>2</sub>-Ausstoßes ist die Karosserietrocknung, denn sie verbraucht im Lackierprozess die meiste Energie. Werden die Trockner hingegen mit regenerativer Energie wie grünem Strom betrieben, sinken die CO<sub>2</sub>-Emissionen der Gesamtanlage um rund 40 Prozent, verglichen mit einer erdgasbetriebenen Lackieranlage. „Das war einer der Gründe, warum sich Volkswagen für das elektrisch betriebene Trocknungssystem <strong>Eco</strong>InCure entschied“, so Bruno Welsch, COO des Bereichs Automotive bei Dürr. „Hinzu kommt dessen spezielle Luftführung, die die Karosserien von innen heraus beheizt. Diese Technologie führt zu einem gleichmäßigeren Aufheiz- und Abkühlverhalten und erreicht massive Karosseriebestandteile wie die Schweller direkter als herkömmliche Systeme. Das wiederum verringert die Aufheizzeiten der Karosserien um etwa 30 Prozent.“</p>
<p><strong>Elektrisches Gesamtkonzept für Trockner und Abluftreinigung</strong><br>Ein weiterer Baustein, um CO<sub>2</sub> zu minimieren, ist die Verbindung des elektrischen Trockners mit einer elektrisch betriebenen Abluftreinigungsanlage. Dürr ist der einzige Anbieter am Markt mit einem derartigen Gesamtkonzept. Es kombiniert <strong>Eco</strong>InCure mit Oxi.<strong>X</strong>.RV, einer elektrischen Abluftnachbehandlung, die nach dem Prinzip der regenerativ-thermischen Oxidation (RTO) die belastete Abluft reinigt – und zwar ohne offene Flamme. Im Gegensatz zu herkömmlichen Verbrennungsprozessen entsteht durch den Betrieb kein zusätzliches CO<sub>2</sub>. Die Anlage ist zudem sehr energieeffizient und erreicht schon bei geringen Lösemittelmengen den autothermen Betrieb, das heißt, sie erhält ihre Betriebstemperatur von selbst. Dazu nutzt sie die während der Oxidation der Lösemittel entstehende große Energiemenge, um ihren Prozess am Laufen zu halten.</p>
<p>Für die Lackabscheidung installierte Dürr ebenfalls ein besonders energiesparendes, umweltfreundliches System. <strong>Eco</strong>DryScrubber scheidet Lackoverspray mit Hilfe von Kalksteinmehl als natürlichem Bindemittel ab. Hocheffiziente HEPA12-Filter sorgen für eine partikelfreie Prozessluft. Das gesättigte Kalksteinmehl wird vollautomatisch über ein Leitungssystem ohne Prozessunterbrechung abgesaugt. Die Trockenabscheidung ermöglicht eine besonders geringe Frischluftzufuhr und einen entsprechend hohen Umluftanteil. Im Werk in Puebla wird der Frischluftanteil auf 5 Prozent minimiert. Die Energieeinsparungen gegenüber einer klassischen Nassabscheidung liegen damit deutlich über 60 Prozent.</p>]]></content:encoded>
						
							
								<category>Paint shop &amp; Application technology</category>
							
								<category>Nachhaltigkeit</category>
							
						
						
							
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					</item>
				
					<item>
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						<pubDate>Mon, 30 Jun 2025 08:14:11 +0200</pubDate>
						<title>Dürr-Konzern verkauft Umwelttechnikgeschäft</title>
						<link>https://www.durr-durr.sbs/de/media/news/news-detail/view/duerr-group-sells-its-environmental-technology-business-to-stellex-capital-management-93806</link>
						<description>Bietigheim-Bissingen, 30. Juni 2025 — Die Dürr AG hat mit einer Tochtergesellschaft von Stellex Capital Management LLC (Stellex) eine Vereinbarung über den Verkauf ihres Umwelttechnikgeschäfts geschlossen. Dieses umfasst die Bereiche Abluftreinigungstechnik und Schalldämmungssysteme und bildet im Dürr-Konzern die Division Clean Technology Systems Environmental. Mit dem Verkauf schließt der Maschinen- und Anlagenbauer die vor einem Jahr angekündigte Vereinfachung der Konzernstruktur ab und unterstreicht seine strategische Fokussierung auf die Automatisierung von Produktionsprozessen. Gleichzeitig erwirbt der Konzern eine Rückbeteiligung an der Umwelttechnik in Höhe von rund 25 %. Der Unternehmenswert für das Umwelttechnikgeschäft beträgt rund 385 Mio. €. Abzüglich der Kosten für den Erwerb der Rückbeteiligung und weiterer transaktionsbedingter Kosten erwartet der Dürr-Konzern einen Nettoverkaufserlös von rund 250 Mio. €. Dieser soll über einen Abbau der Verschuldung zur Stärkung des Konzerns verwendet werden. Der Vollzug der Transaktion (Closing) unterliegt den üblichen Genehmigungspflichten und wird für das vierte Quartal 2025 erwartet.   </description>
						<content:encoded><![CDATA[<p>Mitte 2024 hatte Dürr angekündigt, strategische Optionen für das Umwelttechnikgeschäft einschließlich eines möglichen Verkaufs zu prüfen. Durch die nun vereinbarte Veräußerung erreicht der Konzern sein Ziel einer schlankeren Aufstellung mit nur noch drei statt fünf Divisions. Zugleich konzentriert sich das Unternehmen nun konsequent auf das Kerngeschäft mit automatisierten und nachhaltigen Produktionstechnologien. Bereits im Vorjahr hatte Dürr im Zuge der Vereinfachung der Konzernstruktur das dänische Befülltechnikunternehmen Agramkow veräußert. Zudem wurde das Geschäft mit der Automobilindustrie Anfang 2025 in der neuen Division Automotive gebündelt.</p>
<p>Mit dem Eigentümer Stellex ist das Umwelttechnikgeschäft gut positioniert, um seine Führungsposition auszubauen, und verfügt über Ressourcen zur Unterstützung des erwarteten Wachstums. Im Jahr 2024 erzielte die Umwelttechnik einen Umsatz von 407 Mio. € und beschäftigte rund 1.300 Mitarbeitende, davon rund 450 in Deutschland. Die Zentrale befindet sich in Bietigheim-Bissingen, weltweit wird das Geschäft an 16 Standorten in 12 Ländern betrieben. Umwelttechnische Anlagen von Dürr werden in unterschiedlichen Endmärkten und Bereichen eingesetzt, zum Beispiel in der Chemieindustrie, der Automobilproduktion und der Geruchsbeseitigung.</p>
<p><strong>Konzentration auf das Kerngeschäft&nbsp;</strong></p>
<p>Dr. Jochen Weyrauch, Vorstandsvorsitzender der Dürr AG: „Das Umwelttechnikgeschäft ist in den letzten Jahren stark gewachsen und hat sich als Weltmarktführer etabliert. Allerdings liegt es außerhalb unseres strategischen Kerngeschäfts rund um die Automatisierungstechnik. Daher bieten sich für die Umwelttechnik mit dem neuen Eigentümer Stellex bessere Chancen für weiteres Wachstum. Der Dürr-Konzern wird durch die Veräußerung schlanker und schärft seinen strategischen Fokus. Den Verkaufserlös werden wir zur Stärkung unseres Unternehmens einsetzen.“</p>
<p>Karthik Achar, Partner bei Stellex: "Wir freuen uns, neuer Eigentümer der Dürr- Division Clean Technology Systems Environmental zu werden, und heißen das Unternehmen in unserem Beteiligungsportfolio willkommen. Wir sehen die Division als einen weltweit führenden Anbieter von umwelttechnischen Lösungen für Filtration und Abluftreinigung; dies sind zentrale Technologien für ein breites Spektrum industrieller und benachbarter Märkte. Die langjährigen Kundenbeziehungen belegen die technische Kompetenz des Unternehmens. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dem Management-Team und den Mitarbeitern, um die nächste Wachstumsphase des Unternehmens zu gestalten."</p>
<p>Dr. Sebastian Baumann, Leiter der Division Clean Technology Systems Environmental: „Wir blicken auf eine erfolgreiche Entwicklung im Umwelttechnikgeschäft zurück und sind überzeugt, dass wir als eigenständiges Unternehmen unser Potenzial noch besser entfalten können. Mit Stellex an unserer Seite eröffnen sich neue Chancen für Wachstum und Innovation – sowohl in unseren etablierten Geschäftsfeldern als auch in zukunftsweisenden Technologiebereichen wie CO2-Abscheidung und Wärmespeicherung.“</p>]]></content:encoded>
						
							
								<category>Nachhaltigkeit</category>
							
						
						
							
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					</item>
				
					<item>
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						<pubDate>Wed, 25 Jun 2025 13:07:00 +0200</pubDate>
						<title>Dürr erweitert Trainingscenter in Bietigheim-Bissingen</title>
						<link>https://www.durr-durr.sbs/de/media/news/news-detail/view/duerr-expands-training-center-in-bietigheim-bissingen-93768</link>
						<description>Bietigheim-Bissingen, 25. Juni 2025 – Der Maschinen- und Anlagenbauer Dürr ergänzt sein Trainingscenter um eine Sealing-Roboterzelle. Seit Mai werden Kunden am Hauptsitz in Bietigheim-Bissingen in der neuesten Sealing-Technologie unter Realbedingungen trainiert.</description>
						<content:encoded><![CDATA[<p>Um eine hohe Produktqualität und langfristige Verfügbarkeit von Anlagen zu gewährleisten, braucht es gut geschultes Personal. Daher bietet Dürr seinen Kunden zielgruppenorientierte Trainingsmaßnahmen unter produktionsnahen Bedingungen im Bereich Lack- und Dickstoffapplikation an. Im Frühjahr 2025 hat das Unternehmen sein Trainingscenter in Bietigheim-Bissingen um eine Sealing-Roboterzelle mit <strong>Eco</strong>Rail HS und den zwei Robotern <strong>Eco</strong>RS N20i und <strong>Eco</strong>RS L15i der neuesten Generation erweitert. Hinzu kommen die Dosier- und Applikationstechnik <strong>Eco</strong>Shot Meter und <strong>Eco</strong>Gun2 3D. Bestandteil ist auch das Temperiersystem <strong>Eco</strong>Temp PT. Es bringt das hochviskose Abdichtungsmaterial auf die benötigte Temperatur. &nbsp;</p>
<p>Dr. José Gamero, Leiter des Trainingscenters bei Dürr, fasst die Vorteile zusammen: „Durch den Umbau können wir unsere Kunden, die die neueste Dürr-Sealing-Technologie im Einsatz haben, ideal trainieren. Wir bieten Kurse zur mechanischen Instandhaltung der Technik sowie zur elektrischen Instandhaltung der Baugruppen und der Steuerung an.“ Des Weiteren können an dieser neuen Trainingszelle Roboterprogrammierschulungen und Anlagenbediener-Schulungen für den Bereich Sealing umgesetzt werden.</p>
<p><strong>Kurse unter realen Bedingungen&nbsp;</strong></p>
<p>Durch den Umbau können die Teilnehmenden jetzt auch die Funktionsweise und den Umgang mit der neuen <strong>Eco</strong>RS-Robotergeneration unter realen Bedingungen erlernen. Durch die zusätzliche Roboterzelle ist das Trainingscenter auch in der Lage, flexibler auf Kundenwünsche zu reagieren und die Anzahl paralleler Kurse zu erhöhen. &nbsp;</p>
<p>2024 wurden rund 1000 Teilnehmende in Bietigheim in verschiedenen technischen Disziplinen geschult. Hinzu kamen noch etwa 100 Schulungskurse, die an Kundenstandorten durchgeführt wurden.</p>]]></content:encoded>
						
							
								<category>Paint shop &amp; Application technology</category>
							
						
						
							
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					</item>
				
					<item>
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						<pubDate>Wed, 11 Jun 2025 09:00:00 +0200</pubDate>
						<title>Dürr entwickelt Hightech-Gewächshaus</title>
						<link>https://www.durr-durr.sbs/de/media/news/news-detail/view/duerr-develops-vertical-high-tech-farm-93568</link>
						<description>Bietigheim-Bissingen, 11. Juni 2025 – Der Maschinen- und Anlagenbauer Dürr erschließt mit seiner schlüsselfertigen vertikalen Farm EcoY eine neue Branche. Dafür bündelt das Unternehmen seine Kompetenzen aus dem Anlagenbau, insbesondere im anspruchsvollen Bereich der Lüftungs- und Klimatechnik für Lackieranlagen, mit dem Know-how von Clean Air Nurseries Agri Global (CAN-Agri). Das Unternehmen ist ein Experte für innovative Agrartechnologien. Die ressourcenschonende, schlüsselfertige Systemlösung EcoY nutzt das natürliche Sonnenlicht und verbraucht bis zu 95 Prozent weniger Wasser als herkömmliche Anbaumethoden. Das mit patentierter Technologie entwickelte Gesamtkonzept revolutioniert damit die vertikale Landwirtschaft.</description>
						<content:encoded><![CDATA[<p>Die wachsende Weltbevölkerung, der Klimawandel mit immer extremeren Wetterbedingungen und der damit verbundene Verlust an landwirtschaftlichen Nutzflächen führen zur Entwicklung neuer ertragreicher Anbaumethoden, die Nachhaltigkeit und die optimale Nutzung von Ressourcen vereinen. Dürr hat mit dem Partner und Subunternehmer CAN-Agri aus Südafrika die schlüsselfertige vertikale Farm <strong>Eco</strong>Y entwickelt. Sie ist als innovative Controlled Environment Agriculture-Lösung mit hohen Erträgen auf kleiner Grundfläche konzipiert. Mit dieser Methode können Menschen in städtischen Ballungsräumen oder an Standorten ohne natürliche Vegetation mit frischen Lebensmitteln, insbesondere Salat und anderen Blattgemüsesorten, versorgt werden. Dies ist in hoher Qualität, pestizidfrei und mit kurzen Transportwegen realisierbar. <strong>Eco</strong>Y setzt dabei auf nachhaltigen Anbau, senkt Produktionskosten sowie den Energie- und Wasserverbrauch und setzt modernste Techniken ein.</p>
<p><strong>EcoY – vertikaler Anbau auf einem neuen Level</strong><br>Eine Entwicklung der letzten Jahre ist die Landwirtschaft mit kontrollierter Umgebung (Controlled Environment Agriculture, CEA). Darunter ist die Veränderung der natürlichen Umwelt zu verstehen, mit dem Ziel, den Ernteertrag zu steigern oder die Vegetationsperiode zu verlängern. CEA-Systeme sind in der Regel in geschlossenen Gebäuden wie Gewächshäusern oder Hallen untergebracht, in denen Umweltfaktoren wie Luft, Temperatur, Licht, Wasser, Feuchtigkeit, Kohlendioxid und Nährstoffe kontrolliert werden können. Bei herkömmlichen vertikalen Anbausystemen werden die Pflanzen in horizontalen Ebenen übereinandergestapelt und ohne Tageslichteinfall angebaut. Dabei kann der enorme Energiebedarf für künstliche Beleuchtung, mechanische Belüftung und Klimatisierung nicht durch entsprechend höhere Preise für die Produkte ausgeglichen werden.&nbsp;</p>
<p>Dürr hat dieses System mit seinem Know-how im Anlagenbau neu definiert. „Mit unserer <strong>Eco</strong>Y-Lösung gehen wir einen anderen Weg“, erklärt Michael Broek, Company Chairman von Dürr Africa. „Unser Ziel war es, ein System zu entwickeln, das mit minimalem Energieeinsatz einen maximalen Ertrag erzielt. Es handelt sich im Wesentlichen um eine hybride hydroponische Lösung, die unabhängig von den äußeren klimatischen Bedingungen funktioniert. Das System kann auch in extremen Gebieten wie Wüsten oder Regionen mit extremer Kälte eingesetzt werden.“ Zusammen mit CAN-Agri hat Dürr eine Lösung entwickelt, die vorhandenes Potenzial wie Sonnenlicht für das vertikale Pflanzenwachstum im Gewächshaus nutzt und zusätzlich durch einen effizienten Anlagenbau, patentierte Technologien sowie Digitalisierung sehr schonend mit allen Ressourcen umgeht. Das senkt die Betriebskosten enorm bei gleichbleibend hoher Qualität und Produktionsmenge pro Quadratmeter.</p>
<p><strong>Grow Tubes und digitale Steuerung für optimalen Ertrag</strong><br>Alle für das Wachstum der Pflanzen relevanten Faktoren wie Licht, Feuchtigkeit, Temperatur und CO<sub>2</sub> werden im Herzstück des <strong>Eco</strong>Y-Systems, dem Hightech-Gewächshaus, digital gesteuert und geregelt. Dies entspricht dem technologiebasierten Konzept von CEA. Einzigartig sind die sogenannten Grow Tubes, die Pflanzröhren, in denen die Pflanzen wachsen. Die von CAN-Agri entwickelten und patentierten Röhren sind aus der Idee entstanden, die bisher horizontal gestapelten Pflanzenebenen um 90 Grad zu drehen und 80 Setzlinge vertikal in einer Röhre übereinander anzuordnen. Die Grow Tubes werden so im Gewächshaus platziert, dass das Sonnenlicht alle Pflanzen erreichen kann. „Die Grow Tubes sind nicht nur eine Methode, um die Pflanzendichte zu erhöhen, sondern dienen auch der Anpassung und Kontrolle des Klimas“, ergänzt François van der Merwe, CEO von CAN-Agri.</p>
<p>Die Grow Tubes sind im Gewächshaus in Reihen angeordnet, durch die nährstoffreiches Wasser fließt. Dabei wird die Temperatur des Nährstoffwassers angepasst, um ein Mikroklima zu schaffen, das den Bedürfnissen der Pflanzen am besten entspricht. Diese Methode wirkt sich positiv auf das Anbauumfeld und die Produktionserträge aus. Das Mikroklima wird überwacht und kleinere Anpassungen werden mithilfe der Gewächshausklimatisierungstechnik, einschließlich der Screenings-, Belüftungs- und Befeuchtungssysteme, autonom vorgenommen, um ideale Wachstumsbedingungen zu schaffen. Das Kreislaufsystem verbraucht bis zu 95 Prozent weniger Wasser als herkömmliche Anbaumethoden im Freien. Auch das entwickelte Lüftungskonzept reduziert Ressourcen, indem es die Temperatur und den Feuchtegehalt der Luft intelligent konditioniert und die Luft gleichmäßig im Gewächshaus verteilt. Eine weitere Besonderheit: In höheren Breitengraden reicht das natürliche Tageslicht insbesondere in den Wintermonaten manchmal nicht aus, um die Wachstumsrate konstant zu halten. Für diesen Fall können optional zusätzliche LED-Leuchten installiert werden. Diese werden nur dann eingeschaltet, wenn die erforderliche Menge an photosynthetisch aktiver Strahlung (PAR in mol/m<sup>2</sup>/Tag) nicht erreicht wird. Diese intelligente Steuerung hält die Energiekosten so gering wie möglich, während das Ergebnis konstant bleibt.</p>
<p><strong>Gebündelte Kompetenz aus Maschinenbau und Landwirtschaft&nbsp;</strong><br>Die <strong>Eco</strong>Y-Lösung kombiniert Fachwissen aus verschiedenen Bereichen. Für die Planung, Installation und Inbetriebnahme der schlüsselfertigen Farm bringt Dürr umfangreiches Know-how aus dem Anlagenbau, insbesondere im Bereich der Lüftungs- und Klimatechnik für Lackieranlagen, sowie langjährige Erfahrung im internationalen Projektmanagement ein. Intelligente Software aus der von Dürr entwickelten Produktfamilie DXQ ist Teil des Systems und wird stetig weiterentwickelt.&nbsp;</p>
<p>CAN-Agri bringt als Partner von Dürr umfangreiches landwirtschaftliches Know-how und innovative Anbautechnologien mit. Das Unternehmen betreibt selbst eine vertikale Farm in Pretoria, Südafrika, in der es unter anderem die Grow Tubes verwendet. Die CAN-Agri-Farm dient zugleich als Forschungs- und Entwicklungszentrum, um Erfahrungswerte zu gewinnen und Prozesse sowie Techniken laufend weiterzuentwickeln.</p>]]></content:encoded>
						
							
								<category>Nachhaltigkeit</category>
							
								<category>Innovations</category>
							
						
						
							
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					</item>
				
					<item>
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						<pubDate>Tue, 03 Jun 2025 16:56:00 +0200</pubDate>
						<title>Mehr Innovation auf 50 Prozent weniger Produktionsfläche</title>
						<link>https://www.durr-durr.sbs/de/media/news/news-detail/view/more-innovation-on-50-percent-less-production-space-93512</link>
						<description>Bietigheim-Bissingen, 3. Juni 2025 – Weniger Platz- und Energiebedarf, dafür mehr Leistungsfähigkeit und höchste Batteriezellqualität – das ist der Ansatz der Maschinenbauer Dürr und GROB für ihre neue Konzeptfabrik für Lithium-Ionen-Batteriezellen. Auf der diesjährigen Messe „The Battery Show Europe“ in Stuttgart zeigen die beiden Partner als größter Aussteller, welche technischen Innovationen dies ermöglichen. Schlüsseltechnologien sind die Trockenbeschichtung der Elektroden, die ohne Trocknungsprozess auskommt, und eine leistungsstarke Z-Faltertechnologie für die Zellassemblierung mit integriertem Notching.</description>
						<content:encoded><![CDATA[<p>Bereits seit dem Jahr 2022 kooperieren die beiden global agierenden Unternehmen Dürr und GROB im Bereich der Produktionstechnologie für Lithium-Ionen-Batterien. Ziel ist es, sich gemeinsam als Systemanbieter von Batterieproduktionsanlagen in Europa und Nordamerika zu etablieren. „Mit unserem erweiterten Portfolio hochverfügbarer Maschinen und Anlagen decken wir gemeinsam nahezu die gesamte Wertschöpfungskette für die Batteriezellfertigung mit eigenen Technologien ab“, sagt German Wankmiller, CEO der GROB-Gruppe. Neben einem klassischen Produktionslayout mit Nassbeschichtung haben die Partner eine Konzeptfabrik mit Trockenbeschichtung und der neuen Z-Falter-Technologie entwickelt: „Unsere Konzeptfabrik und insbesondere die Trockenbeschichtung stehen für die nächste Generation der Batteriezellfertigung. Dank leistungsfähiger und innovativer Technologien benötigt die Produktion 50 Prozent weniger Platz und Energie. Das bedeutet für unsere Kunden eine deutlich höhere Flächeneffizienz und niedrigere Betriebskosten“, erklärt Dr. Jochen Weyrauch, CEO der Dürr AG.&nbsp;</p>
<p><strong>Effiziente und nachhaltige Trockenbeschichtung</strong></p>
<p>Statt des konventionellen Slurrys wird im Activated Dry Electrode®-Prozess ein trocken angemischtes Aktivmaterial verwendet. Dieses Pulvergemisch wird mit Kalandriermaschinen zu einem freistehenden Film gepresst, der anschließend beidseitig auf die Kollektorfolie laminiert wird. Gegenüber der Nassbeschichtung entfallen somit der Trocknungsprozess sowie die Rückgewinnung und Aufbereitung von Lösungsmittel. Das spart Platz, Energie und Kosten. Vorteile hat der freistehende Film auch in Bezug auf die Materialeffizienz, denn überschüssiges Filmmaterial lässt sich vor dem Laminieren auf die Kollektorfolie vollständig in den Produktionsprozess zurückführen. Nach der Kalandrierung kann das Flächengewicht direkt gemessen werden, sodass eine bessere Kontrolle der Beschichtungsdicke möglich ist. Bei der anschließenden Laminierung auf die Kollektorfolie wird eine geringere Kraft benötigt als bei der Kalandrierung im Nassbeschichtungsprozess, somit kommt es zu keiner Verformung der Folie, was die Verarbeitbarkeit für das nachgelagerte Notching und Stacking verbessert.</p>
<p><strong>High-Speed-Zellassemblierung</strong></p>
<p>Mit der neuen Generation des Z-Falters, die den Notching-Prozess integriert, erreicht GROB eine höhere Leistungsfähigkeit bei gleichzeitig geringerem Platzbedarf. Für eine besonders stabile und zuverlässige Anlagentechnik wird der Separator mit einer sehr gleichmäßigen und niedrigen Bahnspannung über wenige Umlenkrollen geführt. Durch eine hochwertige Magaziniertechnik der Elektroden erreicht die Anlage eine Verfügbarkeit von 95 Prozent.</p>
<p><strong>Präzise Elektrolytbefüllung mit Hochdruck</strong></p>
<p>Mit einem von Dürr entwickelten Prozess können Batteriezellen in nur einem Schritt ohne Restgas befüllt werden. Im Unterschied zum konventionellen Prozess wird der Elektrolyt mit bis zu 30 bar direkt in die Zellen gefüllt. Der Befülldruck liegt damit zwei- bis dreifach über dem aktuellen Industriestandard. Das Prozessdesign ermöglicht eine präzise Dosierung und verkürzt den Befüllvorgang sowie das anschließende Eindringen des Elektrolyts in das Aktivmaterial.</p>
<p><strong>Durchgängige Digitalisierung</strong></p>
<p>Ergänzt wird die Anlagentechnik von Dürr und Grob durch eine durchgängige digitale Abbildung des Produktionsprozesses. Bereits in der Planungsphase vor dem Produktionsstart ermöglicht ein digitaler Zwilling die Simulation der gesamten Fabrik und beschleunigt die Umsetzung vor Ort. Die Daten aus der Simulation fließen in die MES/MOM-Software der Dürr-Tochter iTAC ein, mit der sich alle Produktionsschritte in der Batteriefertigung steuern und planen lassen. Wichtige Funktionen sind dabei die Rückverfolgbarkeit und Qualitätsanalyse, um Fehler in der Produktion zu vermeiden. So wird in Summe eine Produktion mit hoher Gesamtanlageneffektivität erreicht.</p>
<p><strong>Innovationen in der Nassbeschichtung</strong></p>
<p>Auch im klassischen Nassbeschichtungsprozess hat Dürr seine Technologien hinsichtlich Leistungsfähigkeit und Energieeffizienz weiter optimiert. Ein Beispiel ist die Automatisierung des Beschichters und der Schlitzdüsen, die einen geschlossenen Regelkreis für die Schichtdicke bilden und so zu einem schnelleren Produktionsanlauf führen und Ausschuss reduzieren. Im anschließenden Trocknungsprozess können Batteriehersteller mit Lasertrocknern eine 50 % schnellere Bahngeschwindigkeit fahren und besonders energieeffizient trocknen. Nach dem Trocknen wird die Elektrodenbeschichtung mit Kalandriermaschinen verdichtet. Die Maschinen der Dürr-Tochter Ingecal arbeiten dabei besonders präzise mit „Dynamic Gap Control“: Zwei Sensoren messen den Abstand der beiden Rollen zueinander auf 0,5 µm genau. So entsteht eine sehr gleichmäßige Schichtdicke, wobei nicht mehr als die benötigte Kraft aufgewendet wird. Die Kalander von Dürr Ingecal werden sowohl bei der Nassbeschichtung als auch bei der Trockenbeschichtung zur Verdichtung des Films genutzt.</p>
<p>Auf der Battery Show Europe 2025 vom 3. bis 5. Juni zeigen Dürr und GROB ihre Konzeptfabrik als physisches 3D-Modell sowie weitere Technologien aus dem Bereich der Batteriefertigung auf dem gemeinsamen Stand E50 in Halle 10 der Messe Stuttgart.</p>
<p>Dürr tritt dabei erstmals mit einem neuen Namenskonzept auf. Die Produkte zur Elektrodenbeschichtung und Elektrolytbefüllung führt Dürr unter dem Namen „<strong>X.Cell</strong>ify“ zusammen.</p>]]></content:encoded>
						
							
								<category>Products &amp; Solutions</category>
							
								<category>Innovations</category>
							
						
						
							
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					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-93481</guid>
						<pubDate>Thu, 22 May 2025 09:00:00 +0200</pubDate>
						<title>19.000ster Dürr-Roboter geht an erstes europäisches BYD-Werk </title>
						<link>https://www.durr-durr.sbs/de/media/news/news-detail/view/duerrs-19000th-robot-to-be-delivered-to-byds-first-european-plant-93481</link>
						<description>Bietigheim-Bissingen, 22. Mai 2025 – Der 19.000ste Lackierroboter von Dürr wurde an das erste europäische Werk von BYD in Szeged, Ungarn geliefert. Der Roboter ist mit dem Hochgeschwindigkeits-Rotationszerstäuber EcoBell3 ausgestattet, bietet somit eine hohe Lackierqualität und unterstützt eine nachhaltige Produktion. </description>
						<content:encoded><![CDATA[<p>BYD Auto Company Limited, ein führender chinesischer Hersteller von “New Energy Vehicles” gehört zu den ersten chinesischen Automobilherstellern, die eine Fabrik in Europa errichten. Dürr hat mehr als 120 Lackier- und Handling Roboter an das ungarische Werk geliefert und bietet nachhaltige und effiziente Lackierlösungen für Elektrofahrzeuge.&nbsp;</p>
<p><strong>Neueste Robotergeneration für den Lackierprozess&nbsp;</strong><br>Die Lackierlinien des Werks werden mit <strong>Eco</strong>RP 6- und 7-Achsrobotern ausgestattet, die die Innen- und Außenlackierung mit Scara-Türöffnern abstimmen und automatisieren. Der 7-Achs-Roboter unterstützt darüber hinaus beim Öffnen der Hauben, während der 6-Achs-Roboter die Fahrzeugaußenseiten effizient lackiert.&nbsp;</p>
<p><strong>Innovative Technologie für eine nachhaltige Produktion&nbsp;</strong><br>BYD hat sich für den Hochgeschwindigkeits-Rotationszerstäuber <strong>Eco</strong>Bell3 von Dürr entschieden, um eine makellose Lackierqualität mit einheitlichem Farbton, gleichmäßigen Verlaufswerten und Schichtdicke zu gewährleisten. In Kombination mit fortschrittlicher Umwelt- und Farbwechseltechnologie ermöglicht die Zerstäuberfamilie schnelle Farbwechsel und reduziert den Energieverbrauch.&nbsp;</p>
<p>Die Integration des standardisierten und modularen Sonderfarbsystems <strong>Eco</strong>Supply P von Dürr wird die Effizienz weiter steigern. Das molchbare System leitet Lackreste zurück in den Behälter, sodass keine Rückstände zurückbleiben. Dadurch werden sowohl Lack- als auch Lösungsmittelreste erheblich reduziert.&nbsp;</p>
<p>Für die verschiedenen Elektrofahrzeugmodelle von BYD hat Dürr flexible Reinigungsroboter mit Federwalzen ausgestattet, die Staub und Schmutzpartikel effizient von komplexen Karosserieoberflächen entfernen.&nbsp;</p>
<p><strong>Unterstützung chinesischer Autohersteller für internationale Standorte</strong><br>Mit 139 Niederlassungen in 33 Ländern nutzt Dürr seine globale Projekterfahrung und seine lokalen Netzwerke in Europa, Südostasien und Südamerika, um chinesische Autohersteller bei der Entwicklung von Standorten im Ausland zu unterstützen. Die Expertise von Dürr in den Bereichen lokale Vorschriften, technische Planung, Equipmentherstellung und intelligente Steuerung gewährleistet eine effiziente Projektabwicklung und unterstützt chinesische Automobilunternehmen beim Aufbau ihrer Präsenz im Ausland.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
						
							
								<category>Paint shop &amp; Application technology</category>
							
						
						
							
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					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-93429</guid>
						<pubDate>Tue, 06 May 2025 10:07:00 +0200</pubDate>
						<title>Dürr erweitert Vorbehandlungssystem EcoProWet um kathodische Tauchlackierung</title>
						<link>https://www.durr-durr.sbs/de/media/news/news-detail/view/duerr-expands-ecoprowet-pretreatment-system-to-include-cathodic-electrocoating-93429</link>
						<description>Bietigheim-Bissingen, 6. Mai 2025 – Mit EcoProWet EC ergänzt Dürr sein modulares Vorbehandlungssystem um die kathodische Tauchlackierung. Dank seiner kompakten Bauweise benötigt die Nassanlage deutlich weniger Platz als konventionelle Durchlaufanlagen und ist daher besonders für kleine bis mittlere Produktionskapazitäten von bis zu 30 Einheiten pro Stunde geeignet.</description>
						<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der Fahrzeuglackierung gehört die Vorbehandlung bis heute zu den Prozessschritten, die am meisten Platz beanspruchen. Denn die Becken für Grundreinigung und Tauchlackierung sind für die jeweils größten Karosserieabmessungen und die längsten Prozesszeiten ausgelegt. Dürr hat das neue, modulare Vorbehandlungssystem <strong>Eco</strong>ProWet entwickelt, um den Prozess flexibler, kompakter und skalierbarer zu gestaltet. In der Vergangenheit hat der Maschinen- und Anlagenbauer bereits die Anlage zur Vorbehandlung (VBH), <strong>Eco</strong>ProWet PT, vorgestellt. Nun hat er das Gesamtsystem um die kathodische Tauchlackierung (KTL), <strong>Eco</strong>ProWet EC, erweitert.</p>
<p><strong>Kathodische Tauchlackierung: flexibel, kompakt und skalierbar</strong></p>
<p>Nach der Vorbehandlung werden die Karosserien in die kathodische Tauchlackierung geleitet. In diesem Prozess wird eine lückenlose Grundierungsschicht auf die Oberflächen der Karosserie aufgetragen, die als Korrosionsschutz und Haftvermittler für zukünftige Decklackschichten dient. Im Gegensatz zu herkömmlichen VBH/KTL-Systemen zeichnet sich <strong>Eco</strong>ProWet als einzige Anlage auf dem Markt durch seine Skalierbarkeit aus und setzt neue Standards hinsichtlich Platzbedarf, Nachhaltigkeit und Investitionskosten.</p>
<p>Das innovative Anlagendesign von <strong>Eco</strong>ProWet EC sieht anstelle der mit Lack gefüllten Durchlaufanlagen einzelne, kompakte Becken vor. Zwei individuell steuerbare Pendeltürme übernehmen die Karosserie von der Rollenbahn und führen sie sanft ins Becken. Mit einer Eintauchneigung von bis zu 60 Grad haben Automobilhersteller die Möglichkeit, den Eintauchvorgang für sämtliche Modelle individuell zu gestalten. Jedes Tauchbecken ist für bis zu zehn Einheiten pro Stunde ausgelegt. Während des drei- bis fünfminütigen Tauchgangs wird der Lack unter Spannung gesetzt und es wird eine dünne Lackschicht auf der Karosserieoberfläche abgeschieden.</p>
<p>Das <strong>Eco</strong>ProWet-System eignet sich besonders für kleine bis mittlere Produktionskapazitäten. Dank seines modularen Aufbaus kann die Kapazität stufenweise von 7,5 bis 30 Einheiten pro Stunde erweitert werden, ohne nennenswerte Betriebsunterbrechungen. Dies ermöglicht Automobilherstellern, die Anlagengröße auf ihre Produktionskapazität auszurichten und somit Lack- als auch Betriebskosten im Vergleich zu Durchlaufanlagen zu sparen. Gleichzeitig kann der Platzbedarf einer Lackieranlage auf ein Minimum reduziert und das Layout flexibel angepasst werden.</p>]]></content:encoded>
						
							
								<category>Paint shop &amp; Application technology</category>
							
						
						
							
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					</item>
				
					<item>
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						<pubDate>Thu, 17 Apr 2025 15:12:00 +0200</pubDate>
						<title>Revolutionäres Kabinenkonzept EcoProBooth von Dürr mit PACE Pilot Award 2025 ausgezeichnet</title>
						<link>https://www.durr-durr.sbs/de/media/news/news-detail/view/duerrs-revolutionary-booth-concept-ecoprobooth-honored-with-pace-pilot-award-2025-93074</link>
						<description>Bietigheim-Bissingen, 17. April 2025 – Eine Dürr-Innovation überzeugte eine unabhängige Fachjury und gewann am 15. April den Automotive News PACE Pilot Award in Detroit. EcoProBooth revolutioniert den Lackierprozess mit ihrem modularen Boxen-Layout. Ihr flexibles Design ermöglicht die Anpassung an verschiedene Karosseriegrößen und Lackierverfahren und reduziert somit den Energie-, Lack- und Lösungsmittelverbrauch erheblich. Dies macht die Lackierkabine zu einer hocheffizienten und nachhaltigen Lösung. </description>
						<content:encoded><![CDATA[<p>„Wir sind sehr stolz darauf, dass unsere Technologie als bahnbrechende Innovation angesehen wurde, die die Automobilproduktion prägen wird“, sagt Daniel Ackermann, Senior Manager Product Management bei Dürr. „Mit 14 Patentanmeldungen, von denen neun bereits erteilt wurden, ist die <strong>Eco</strong>ProBooth von Dürr in der Lage, die Produktion zu verändern und neue Maßstäbe in Sachen Energieeffizienz und Kosteneinsparungen zu setzen.“</p>
<p><strong>All-in-one-Lösung</strong></p>
<p>Die <strong>Eco</strong>ProBooth in Kombination mit der <strong>Eco</strong>Bell4 Pro-Generation ermöglicht es, Karosserien sowohl innen als auch außen in derselben Kabine mit lösungsmittel- oder wasserbasierten Lacken zu lackieren. Der Universalzerstäuber appliziert sowohl schmale Sprühstrahlen für die Innenlackierung, breite Sprühstrahlen für die Außenhaut als auch Metallicapplikationen. Die ansonsten benötigte Förderzeit von einer Kabine zur nächsten entfällt, wodurch Zeit eingespart wird. Durch die Verteilung der Aufgaben lassen sich die nicht aktiven Roboter reinigen oder warten, während die Produktion weiterläuft. Dafür sind sogenannte Service Cubicles in jeder Ecke der Kabine integriert, die von den Robotern angefahren werden können.</p>
<p><strong>Maximale Produktions- und Energieeffizienz</strong></p>
<p><strong>Eco</strong>ProBooth ist für alle Fahrzeugtypen geeignet, von Kompaktmodellen bis hin zu SUVs. Anstelle eines traditionellen linearen Layouts mit festen Taktzeiten sind die Lackierboxen in einem parallelen Produktionslayout angeordnet, wie es die "Lackieranlage der Zukunft" von Dürr darstellt. Dies ermöglicht flexible Taktzeiten und maximale Effizienz. Darüber hinaus erreicht <strong>Eco</strong>ProBooth eine Umluftquote von 95 % und benötigt nur 5 % Frischluft, wodurch der Energieverbrauch und die CO<sub>2</sub>-Emissionen minimiert werden. Insgesamt wird der Energieverbrauch im Vergleich zur Nassabscheidung in klassischen Linien um bis zu 80 % und im Vergleich zur herkömmlichen Trockenabscheidung um 45 % gesenkt.</p>
<p>Zum fünften Mal wurde das PACE-Pilotprogramm von Automotive News ausgerichtet. Der Wettbewerb stand Zulieferern und Start-ups offen, die Produkte, Software/IT-Systeme oder Prozesse erfunden haben, sowie Ideen-Inkubatoren, die das Potenzial haben, die Automobilindustrie zu verändern. Das PACE-Pilotprogramm von Automotive News ist wegweisend bei der Auszeichnung aufstrebender Innovatoren weltweit.</p>]]></content:encoded>
						
							
								<category>Awards</category>
							
						
						
							
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					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-93020</guid>
						<pubDate>Wed, 02 Apr 2025 10:15:00 +0200</pubDate>
						<title>Effiziente Umwelttechnologie: Oxi.X RE-Anlage von Dürr reinigt lösemittelhaltige Abluft bei Orafol</title>
						<link>https://www.durr-durr.sbs/de/media/news/news-detail/view/efficient-environmental-technology-oxix-re-system-from-duerr-purifying-solvent-laden-exhaust-air-at-orafol-93020</link>
						<description>Bietigheim-Bissingen, 2. April 2025 – Mit einer weiteren regenerativ-thermischen Abluftreinigungsanlage in ihrem Stammwerk setzt die international tätige Orafol-Gruppe erneut auf besonders energieeffiziente Umwelttechnologie von Dürr. Die Oxi.X RE reinigt die hoch lösemittelbeladene Abluft aus einer neuen 14.000 m2 großen Produktionshalle, in der zukünftig Spezialfolien und Klebebandsysteme kaschiert und beschichtet werden.</description>
						<content:encoded><![CDATA[<p>Die auf die Herstellung und Veredlung von Kunststoffen spezialisierte Orafol-Gruppe entwickelt und produziert selbstklebende grafische Produkte, retroreflektierende Materialien und Industrieklebebänder. Um die steigende globale Nachfrage zu bedienen und neue Technologien zu etablieren, erweitert das Unternehmen seine Produktionsinfrastruktur am Standort Oranienburg (Brandenburg). Die mit 160 Millionen Euro größte Einzelinvestition in der Firmengeschichte zielt auch darauf ab, durch modernste Gebäude- und Anlagentechnik die Emissionen weiter zu reduzieren und neue Standards zu setzen. Dazu trägt auch die in der neuen Werkshalle 10 eingebaute Oxi.<strong>X</strong> RE bei, welche als regenerativ-thermische Oxidationsanlage die höchsten technischen Anforderungen und Umweltstandards erfüllt.</p>
<p><strong>Energieeffizient und wirtschaftlich</strong></p>
<p>Oxi.<strong>X </strong>RE-Anlagen reinigen die lösemittelhaltige Produktionsabluft, indem die darin enthaltenen organischen Schadstoffe bei Temperaturen zwischen 800 °C bis 900 °C nahezu vollständig oxidiert werden. Trotz der sehr hohen Temperaturen verbraucht die Anlage kaum Primärenergie, da der integrierte regenerative Wärmetauscher die einströmende Abluft mit der Energie der gereinigten Abluft bereits auf fast 800°C vorwärmt. Sobald die Oxi.<strong>X</strong> RE auf Betriebstemperatur ist, läuft sie schon mit einer sehr geringen Lösemittelbeladung autotherm, also ohne Gas oder Heizöl. Das spart nicht nur Energiekosten, sondern macht die Abluftreinigungsanlage äußerst wirtschaftlich und sogar produktiv.</p>
<p>Technisch gelingt das durch die speziellen keramischen Wabenkörper des Wärmetauschers, die durch ihre hohe Wärmeleitfähigkeit und große Oberfläche viel Wärme speichern und übertragen können. Der dadurch erreichte hohe thermische Wirkungsgrad macht den Prozess sehr energieeffizient: Über 96 % der notwendigen Energie zum Betreiben der Anlage werden durch den integrierten Wärmeaustauscher zurückgewonnen und nur rund 4 % müssen extern zugeführt werden. Die neu installierte Oxi.<strong>X</strong> RE nutzt zudem die Lösemittelenergie aus der Abluft, um das Thermalöl für die Trockner zu erhitzen und kann so die komplette Wärmeversorgung der Produktionsanlage abdecken. Das wirkt sich auch positiv auf die CO<sub>2</sub>-Bilanz von Orafol aus.</p>
<p><strong>Schlüsselfertige Komplettlösung</strong></p>
<p>Auf der rund 280.000 m<sup>2</sup> großen Werksfläche am Stammsitz setzt Orafol dreizehn Abluftreinigungsanlagen ein, darunter neun Oxi.<strong>X</strong> RE-Anlagen von Dürr. „Durch die langjährige Zusammenarbeit, die auch Service, Austausch und Umbau beinhaltet, kennt das Team von Dürr unsere Anforderungen genau und liefert uns maßgeschneiderte Technik, die es ermöglicht, Ergebnisse bei der Abluftreinigung zu erzielen, die deutlich über den gesetzlich geforderten liegen. Die effiziente und sogar produktive Rückgewinnung von Energie, ist ein wichtiger Baustein in der nachhaltigen Entwicklung unserer Hochleistungsproduktion“, begründet Marcel Janßen, Senior Vice President Engineering &amp; Technology der Orafol-Gruppe, die erneute Beauftragung. Die neunte RTO umfasst als Turnkey-Projekt die Systementwicklung, Konstruktion, Fertigung, Installation und Inbetriebnahme der Oxi.<strong>X</strong> RE einschließlich aller dazugehörigen Rohrleitungen, Luftleitsysteme zwischen der Abluftreinigungsanlage und den Beschichtungsanlagen sowie einen Dampfkessel zur Erzeugung von Prozessdampf aus der Überschusswärme.</p>
<p><strong>Neues Wärmemanagement erhöht Betriebssicherheit</strong></p>
<p>Die neue RTO ist die bislang größte Anlage, die Dürr für Orafol errichtet hat. Bisher wurden jeweils zwei große Beschichtungsanlagen an eine gemeinsame Abluftreinigungsanlage angeschlossen; diesmal sind es drei. Neu ist auch das aus zwei speziellen Modulen bestehende Energiemanagementsystem: Das patentierte XtraBalance gleicht Temperaturunterschiede zwischen den drei mit der keramischen Speichermasse befüllten Behältern der RTO aus. XtraControl definiert eine übergreifende, so genannte „mittlere Systemtemperatur“, kontrolliert diese über zahlreiche Sensoren in den Wärmeaustauschbehältern und der Brennkammer und steuert darüber die Anlage. Im Ergebnis sorgen beide Module für einen sicheren und störungsfreien Anlagenbetrieb, eine sehr hohe Verfügbarkeit und dafür, dass die in der Anlage freigesetzte Energie gleichmäßig in nutzbare Wärmeenergie für die Produktion umgewandelt wird. Das verringert die Betriebskosten zusätzlich und macht die Anlage auch bei stark schwankenden Betriebsbedingungen unempfindlich.</p>
<p>In der langjährigen, erfolgreichen Zusammenarbeit wurde die Anlagentechnik genau und effizient auf die Orafol-Bedürfnisse und Betriebsbedingungen angepasst und optimiert. Für den geplanten zukünftigen Ausbau der Produktionshalle plant Dürr bereits eine weitere Oxi.<strong>X</strong> RE-Anlage zur Abluftreinigung der nächsten Beschichtungsanlagen ein.</p>]]></content:encoded>
						
							
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